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Dresden hat die höchste Millionärsdichte in Sachsen

Dresden hat die höchste Millionärsdichte in Sachsen

Nirgendwo in Sachsen leben so viele Millionäre wie in Dresden. Das ergab eine Erhebung des Statistischen Landesamtes in Kamenz zu sächsischen Steuerpflichtigen aus dem Jahr 2010, die aufgrund der Abgabefristen für Steuererklärungen erst jetzt veröffentlicht wurde.

Demnach konnten 39 der damals rund 523 000 Einwohner Einkünfte von mindestens einer Million Euro verzeichnen. Prozentual folgten die Kreise Meißen und Leipzig. Absolut hatte die Stadt Leipzig mit 21 Millionären das zweithöchste Aufkommen. Schlusslicht war Nordsachsen - mit vier Millionäre.

Obwohl die meisten Millionäre in Dresden wohnten, sind sie nicht automatisch auch am vermögendsten: In der Elbstadt erwirtschaftete jeder Großverdiener durchschnittlich 1,95 Millionen, in der Stadt Leipzig im Schnitt etwa 2,72 Millionen. Im Landkreis Görlitz waren die Einkünfte mit durchschnittlich 1,3 Millionen Euro am niedrigsten.

Und auch im Landesschnitt verdienten die Dresdner trotz ihrer 39 Millionäre nicht am besten: Mit einem Jahresverdienst von durchschnittlich rund 36 400 Euro nahmen die Einwohner Markkleebergs am meisten ein. Sächsisches Schlusslicht war hierbei Kreba-Neudorf im Kreis Görlitz. Die Jahreseinkünfte lagen 2010 laut dem statistischen Landesamt bei 20 332 Euro.

Im Bundesdurchschnitt schafft es der Freistaat auf Rang 10. Nordrhein-Westfalen erzielte mit mehr als 3700 die meisten Einwohner Einkünfte von mindestens einer Million Euro. Hingegen führt Sachsen in Mitteldeutschland die Tabelle an: 70 Thüringer zählten 2010 zu den Großverdienern; mit 64 Bürgern haben in Sachsen-Anhalt bundesweit am wenigsten Menschen mehr als eine Million Euro verdient.

Insgesamt haben die knapp 1,8 Millionen steuerpflichtigen Sachsen im Jahr 2010 etwa 45 Milliarden Euro erwirtschaftet. Nach Abzug aller Freibeträge konnten die Finanzämter des Freistaates somit 6,1 Milliarden Euro Lohn- und Einkommenssteuer festsetzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2015

Josephine Heinze

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