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Dresden gestern und heute: der Hauptbahnhof im Wandel der Zeit

Dresden gestern und heute: der Hauptbahnhof im Wandel der Zeit

Der Dresdner Hauptbahnhof hat sich in den vergangenen Jahren komplett verwandelt. Die Sanierung startet im Jahr 2000 mit der Anbindung an das "Elektronische Stellwerk", das die Steuerung des Zugverkehrs aus der Betriebszentrale Leipzig ermöglicht.

2001 werden der Neubau der Hochgleistragwerke in der Nordhalle und erste Arbeiten am Hallendach in Angriff genommen, für das der Londoner Architekt Norman Foster die Idee liefert. Er schlägt ein "Zelt für Züge" vor, will 25 000 Quadratmeter Dachfläche mit einem teflonbeschichteten Glasfasertuch bespannen. Das soll den Innenraum in angenehmes Licht tauchen und maßgeblich zum neuen, modernen Erscheinungsbild des Bahnhofes beitragen.

Doch durch das Hochwasser im Jahr 2002 wird die Sanierung des Bahnhofes jäh unterbrochen. Der massive Wassereinbruch durch die Weißeritz, die in ihr altes Flussbett zurückkehrt, richtet enorme Schäden an. "In der Folge musste das geplante Volumen der Sanierungsarbeiten deutlich erweitert werden", so die Deutsche Bahn. "Allein die Beseitigung der Hochwasserschäden im Kellerbereich dauerte bis Ende 2004. "Daneben begannen die denkmalgerechte Sanierung der Empfangsgebäude und der Ausbau von Reisezentrum, DB-Lounge und Ladenflächen."

Bereits 2003 sind die neuen Hochgleistragwerke auf der Nordseite des Bahnhofes fertig - inklusive Bahnsteige und Rolltreppen. Danach ist die Südhalle dran.

Am 10. November 2006 wird mit einer Lichtinstallation der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Dach und am Entree des Dresdner Hauptbahnhofs gefeiert. Am Tag darauf gibt es ein Fest. "22 Millionen Euro hat Sachsen für die Hauptbahnhof-Sanierung gezahlt, 100 Millionen Euro der Bund. Den Rest der bisher rund 250 Millionen Euro zahlte die Bahn", schreiben die DNN am 11.11.2006.

Am 9. Mai 2014 gibt es erneut Grund zu feiern, denn nun ist der Hauptbahnhof nicht nur Ankunfts- und Abfahrtsort für Zugreisende, sondern bietet vielfältige Möglichkeiten, um einzukaufen. Drei Jahre haben die Umbauarbeiten dafür in der Nord- und in der Südhalle - unter den Gleisanlagen - gedauert. "Auf 11000 Quadratmetern zogen in den vergangenen Monaten über 40 Geschäfte ein. 26 Millionen Euro investierte die Deutsche Bahn in das Bauprojekt", heißt es am 10.5.2014 in den DNN. Die Allianz pro Schiene kürt den Dresdner Hauptbahnhof kurz darauf zum "Bahnhof des Jahres 2014".

Die Modernisierung des Eisenbahnknotens Dresden, zu dem auch der zweigleisige Ausbau der S-Bahn Richtung Pirna, Coswig und Tharandt sowie die Modernisierung der Gleise Richtung Meißen und die Flughafenanbindung an das S-Bahn-Netz zählen, "nähert sich 2016 mit einem Investitionsvolumen von ungefähr einer Milliarde Euro dem Ende", gibt Jörg Bönisch, DB-Sprecher für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Auskunft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.06.2015

Catrin Steinbach

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