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Dresden gestern und heute: Die Feuerwehr-Leitstelle

DNN-Serie Dresden gestern und heute: Die Feuerwehr-Leitstelle

Kostas Margitudis machte 1991 für die DNN ein Foto von der Feuerwehr-Leitzentrale in der Dresdner Louisenstraße. Damals saßen Oberbrandmeister Dieter Damme (vorn) und Hauptbrandmeister Lutz Eckert noch vor Telefonen mit Wählscheibe.

Leitstelle der Feuerwehr im Wandel der Zeiten: 1991 in der Louisenstraße in der Neustadt und 2015 an der Scharfenberger Straße in Übigau. Hier haben u.a. gerade André Matthes und Manja Koppe Dienst. Damals saßen Oberbrandmeister Dieter Damme (vorn) und Hauptbrandmeister Lutz Eckert noch vor Telefonen mit Wählscheibe und auf Schreibtischsesseln mit Schonern.

Quelle: Kostas Margitudis (DNN-Archiv im Stadtarchiv Dresden)/Anja Schneider

Dresden. Kostas Margitudis machte am 16. Oktober 1991 für die DNN ein Foto von der Feuerwehr-Leitzentrale in der Louisenstraße in der Dresdner Neustadt. Damals saßen Oberbrandmeister Dieter Damme (vorn) und Hauptbrandmeister Lutz Eckert noch vor Telefonen mit Wählscheibe und auf Schreibtischsesseln mit Schonern.

„In der Leitstelle der Feuerwehr Dresden waren immer zwei Kollegen im 24-Stunden-Dienst tätig. Über die Notrufnummer (112 ausschließlich Feuerwehr) wurden Feuerwehreinsätze zu Bränden und Hilfeleistungen entgegen genommen und auf die vier Berufsfeuerwachen verteilt“, erinnert sich Frank Aubrecht von der Feuerwehr. Zudem gab es damals in der Louisenstraße zunächst zwei Leitstellen: die der Feuerwehr und die Rettungsleitstelle. Später wurden sie zusammengeführt.

Leitstelle der Feuerwehr im Wandel der Zeiten: 1991 in der Louisenstraße in der Neustadt und 2015 an der Scharfenberger Straße in Übigau. Hier haben u.a. gerade André Matthes und Manja Koppe Dienst. Damals saßen Oberbrandmeister Dieter Damme (vorn) und Hauptbrandmeister Lutz Eckert noch vor Telefonen mit Wählscheibe und auf Schreibtischsesseln mit Schonern. Fotos: Kostas Margitudis (DNN-Archiv im Stadtarchiv Dresden)/Anja Schneider

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Heute geht der Notruf 112 in der Scharfenberger Straße in Dresden-Übigau ein. In dem ab 2008 für 11,5 Millionen Euro errichteten und 2011 baulich fertiggestellten Gebäude werden seit 2013 Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankentransport koordiniert. Und zwar nicht mehr – wie 1991 noch – nur für das Stadtgebiet von Dresden, das seit 2012 über fünf Feuerwachen der Berufsfeuerwehr verfügt, sondern auch für die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Da das Aufgabengebiet der Leitstelle heute breiter und der Einzugsbereich größer als 1991 ist, lassen sich Einsatzzahlen nur schwerlich vergleichen. Interessant sind sie trotzdem. Laut Dresdner Feuerwehr sei man 1991 zu 1613 Bränden ausgerückt. 2014 waren es 832. Die Zahl der Hilfeleistungen stieg von 1549 auf 2963, die Zahl der Umweltschutzeinsätze von 390 auf 564 und die Zahl der Rettungseinsätze von 7852 auf 32.001.

In der sogenannten Integrierten Regionalleitstelle arbeiten „etwa 60 Kolleginnen und Kollegen“, gibt Feuerwehrsprecher Ralf Schröder Auskunft. „Je nach Lage haben 12 bis 16 Kollegen Dienst.“ Eine Schicht hat nicht mehr 24, sondern 12 Stunden. Und die Technik, die den Mitarbeitern nach langem, steinigen Entwicklungsweg nunmehr in Übigau zur Verfügung steht, ist mit der von damals nicht zu vergleichen. Auf welchem technischen Stand die Feuerwehrleitstelle heute wäre, hätten sich die politischen Verhältnisse nicht geändert, lässt sich nur orakeln.

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Catrin Steinbach

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