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Dresden gestern und heute: Der Königsheimplatz

Dresden gestern und heute: Der Königsheimplatz

Auf den ersten Blick scheinen sich die Häuser am Königsheimplatz in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert zu haben. Nur die Fassade und die Balkongeländer sehen heute etwas farbenfroher aus.

Und auch die von Georg Wrba erschaffene Statue der Königstochter Europa, die von Zeus in Stiergestalt über das Meer entführt wird, bildet nach wie vor einen Fixpunkt des Platzes. Alles wie gehabt also. Dennoch ist dieser Ort keinesfalls langweilig. Schließlich blickt er auf eine lange Geschichte zurück. Seinen heutigen Namen bekam er am 5. Mai 1921. Zu Ehren des verstorbenen Geheimen Regierungsrates Arthur Willibald Königsheim wurde er benannt. Dieser erwarb sich als Förderer und Begründer des Waldparkes Verdienste. Die bereits erwähnte Bronzestatue war übrigens nicht von Anfang an zu sehen. Allerdings mussten die Dresdner auch nicht lange auf sie warten. Bereits ein Jahr nach der Namensgebung, nämlich 1922, erhielt der Platz zur Zierde den prächtigen Europabrunnen. Fährt man in die nahe gelegenen Straßen, so trifft man auf Namen, die ebenfalls eng mit dem Namen Königsheim verbunden sind. Der Geheimrat hat sie laut Wikipedia-Onlinelexikon nach historischen Ereignissen benannt - unter anderem die Emser Allee nach der Emser Depesche und den Elsasser- und Lothringer Weg nach den verlorenen deutschen Provinzen.

Leserfotos mit Geschichte gesucht!

Zweieinhalb Jahrzehnte sind seit der politischen Wende vergangen. Seitdem hat sich in Dresden unglaublich viel verändert. Zweifellos - nicht alles nur positiv. Wir zeigen Ihnen in dieser Serie, wie Dresden zu DDR-Zeiten bzw. Anfang der 1990er Jahre aussah und wie es sich im Vergleich dazu heute präsentiert. Viele Leser schicken uns Fotos, die unsere Stadt nicht unmittelbar in der Wendezeit, sondern bereits in den 50er, 60er oder 70er Jahren zeigen. Die sind so interessant, dass wir sie Ihnen nicht vorenthalten möchten. Wir notieren dann dazu, welche Bauten bereits zu DDR-Zeiten entstanden und was an dieser Stelle nach der Wende passierte.

Haben Sie auch Fotos, die zeigen, wie etwas zu DDR-Zeiten war und wie es sich nach der Wende verändert hat? Dann melden Sie sich unbedingt bei uns. Denn wir möchten gern die Veränderungen in allen Lebensbereichen zeigen. Sie können uns dabei helfen. Selbstverständlich bekommen Sie Ihre Fotos zurück, werden auch als Fotograf genannt, wenn es zur Veröffentlichung kommt. Vielleicht haben Sie ja auch noch eine kleine Geschichte zu ihrem Foto und zu der Entwicklung zu erzählen. Wir freuen uns!

Schicken Sie Ihr Foto per Mail an c.steinbach@dnn.de oder per Post an die Dresdner Neuesten Nachrichten, Kennwort: Dresden gestern und heute, Dr. Külz-Ring 12, 01067 Dresden. Bitte in diesem Fall einen frankierten Briefumschlag für die Rücksendung nicht vergessen!

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.03.2015

Stephan Hönigschmid

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