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Dresden gestern und heute: Das Kurländer Palais

Dresden gestern und heute: Das Kurländer Palais

25 Jahre sind seit der politischen Wende in der ehemaligen DDR vergangen. Seitdem hat sich in Dresden unglaublich viel verändert. Große Brachen verschwanden, einst marode Stadtviertel bieten heute eine hohe Lebensqualität.

Zweifellos - nicht alles hat sich nur positiv verändert. Wir haben Archive nach alten Fotos durchsucht, die unsere Stadt in den 80er, Anfang der 90er Jahre zeigen und ließen Fotografen dokumentieren, wie sich diese Orte heute präsentieren.

Das Kurländer Palais war die letzte Kriegsruine, die in der Dresdner Altstadt verschwand. Pläne zum Wiederaufbau des Rokokobaus gab es bereits kurz nach der Wende, Wirklichkeit wurden sie nicht. Im Jahr 2000 erwarb Investor Fritz Reimann gemeinsam mit der Dresdner Firma USD Immobilien GmbH das historische Palais für 1,65 Millionen Mark vom Freistaat. Im selben Jahr begann die Enttrümmerung und Reimann war damals optimistisch, bald mit der 20 Millionen Mark teuren Sanierung beginnen zu können. Doch so schnell ging es dann doch nicht.

Bei der Elbeflut im Jahr 2002 stand das Wasser im Keller des Kurländer Palais 2,80 Meter hoch. Eine Umplanung war nötig, u.a. um die Technik ins Dachgeschoss zu verlegen. Außerdem war es schwierig, Nutzer für den Rokoko-Bau zu finden, hieß es damals. 80 Prozent der Mietinteressenten waren nach der Hochwasserkatastrophe wieder abgesprungen.

2006 ging es dann endlich los. Am 9. Juli 2008 berichteten die DNN: "Die letzten Baugerüste sind gestern gefallen... Mächtig gewerkelt wird noch im Inneren des Gebäudes und an den Fassaden der Innenhöfe. Der Wiederaufbau soll bis Ende des Jahres fertig sein."

Im Palais hat heute Bauherr USD seinen Sitz, Gerd Kastenmeier betreibt ein Restaurant, zudem wird das Haus für diverse Veranstaltungen genutzt.

Das Kurländer Palais war die letzte Kriegsruine, die in der Dresdner Altstadt verschwand. Pläne zum Wiederaufbau des Rokokobaus gab es bereits kurz nach der Wende, Wirklichkeit wurden sie nicht. Im Jahr 2000 erwarb Investor Fritz Reimann gemeinsam mit der Dresdner Firma USD Immobilien GmbH das historische Palais für 1,65 Millionen Mark vom Freistaat. Im selben Jahr begann die Enttrümmerung und Reimann war damals optimistisch, bald mit der 20 Millionen Mark teuren Sanierung beginnen zu können. Doch so schnell ging es dann doch nicht.

Bei der Elbeflut im Jahr 2002 stand das Wasser im Keller des Kurländer Palais 2,80 Meter hoch. Eine Umplanung war nötig, u.a. um die Technik ins Dachgeschoss zu verlegen. Außerdem war es schwierig, Nutzer für den Rokoko-Bau zu finden, hieß es damals. 80 Prozent der Mietinteressenten waren nach der Hochwasserkatastrophe wieder abgesprungen.

2006 ging es dann endlich los. Am 9. Juli 2008 berichteten die DNN: "Die letzten Baugerüste sind gestern gefallen... Mächtig gewerkelt wird noch im Inneren des Gebäudes und an den Fassaden der Innenhöfe. Der Wiederaufbau soll bis Ende des Jahres fertig sein."

Im Palais hat heute Bauherr USD seinen Sitz, Gerd Kastenmeier betreibt ein Restaurant, zudem wird das Haus für diverse Veranstaltungen genutzt.

Leserfotos mit Geschichte gesucht!

Haben Sie auch Fotos, die zeigen, wie etwas zu DDR-Zeiten war und wie es sich nach der Wende verändert hat? Dann melden Sie sich unbedingt bei uns. Denn wir möchten gern die Veränderungen in allen Lebensbereichen zeigen. Sie können uns dabei helfen. Selbstverständlich bekommen Sie Ihre Fotos zurück, werden auch als Fotograf genannt, wenn es zur Veröffentlichung kommt. Vielleicht haben Sie ja auch noch eine kleine Geschichte zu ihrem Foto und zu der Entwicklung zu erzählen.

Wir freuen uns!

Schicken Sie Ihr Foto per Mail an c.steinbach@dnn.de oder per Post an die Dresdner Neuesten Nachrichten, Kennwort: Dresden gestern und heute, Dr.-Külz-Ring 12, 01067 Dresden. Bitte in diesem Fall einen frankierten Briefumschlag für die Rücksendung nicht vergessen!

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.12.2014

Catrin Steinbach

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