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Dresden gedenkt ermordeter Marwa El-Sherbiny

Dresden gedenkt ermordeter Marwa El-Sherbiny

Die Stadt Dresden gedenkt im Juli mit mehreren Veranstaltungen der vor vier Jahren ermordeten Ägypterin Marwa El-Sherbini. Die studierte Pharmakologin war am 1. Juli 2009 in den Räumen des Landgerichts Dresden von einem Angeklagten niedergestochen worden.

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Am 4. Todestag Marwa El-Sherbinis gedenkt Dresden der ermordeten Ägypterin.

Quelle: dpa

Die offizielle Gedenkveranstaltung findet am 1. Juli um 13 Uhr im Foyer des Landgerichts statt. Der sächsische Justizminister Jürgen Martens wird in einem stillen Akt an die tragische Tat erinnern, um die Anteilnahme und das Gedenken der sächsischen Justiz an die Verstorbene zum Ausdruck zu bringen.   Um 17 Uhr findet ein ökumenisches Friedensgebet in der Kreuzkirche statt. Superintendent Albrecht Nollau wird die Veranstaltung leiten. Um 18 Uhr soll am Landgericht Dresden der Ermordeten gedacht werden. Anschließend lädt der Ausländerrat zu Austausch und Gespräch ins Marwa-El-Sherbini-Kultur- und Bildungszentrum an der Marschnerstraße.

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Marwa El-Sherbini wurde am 1. Juli 2009 in Dresden ermordet.

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Am 2. Juli wird ab 17 Uhr das Projekt „Angekommen in Dresden“ vorgestellt. Unter dem Motto „Lernen wir uns kennen“ werden im Lichthof des Rathauses 15 Porträts und Interviews von Ausländerinnen und Ausländern gezeigt, die in Dresden leben und arbeiten.

Außerdem wollen zahlreiche Freizeitfußballer aus Dresden und anderen Städten am 20. Juli zum zweiten Mal den „Marwa-Cup“ austragen, ein antirassistisches Gedenkturnier. Der Veranstaltungsort steht aufgrund der Hochwasserschäden im Sportpark Ostra noch nicht fest.

Die schwangere El-Sherbini hatte am 1. Juli 2009 als Zeugin bei einer Berufungsverhandlung im Landgericht wegen rassistischer Beleidigungen ausgesagt. Danach war die 31-Jährige vom Angeklagten vor den Augen ihres kleinen Sohnes im Gerichtssaal niedergestochen worden. Ihr Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Angreifer wurde zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Die Tat hatte bundesweit Aufsehen erregt und in der islamischen Welt heftige Proteste ausgelöst.

ttr

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