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Dresden gedenkt am 68. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus

Dresden gedenkt am 68. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus

Januar 1945 befreiten Truppen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz. In Deutschland wird am 27. Januar seit 1996 der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

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Quelle: dpa

Am 27. Am Sonntag und Montag gedenkt auch Dresden der Millionen Ermordeten mit verschiedenen Veranstaltungen.  

Mehr als eine Million Menschen wurden schätzungsweise zwischen 1940 und Anfang 1945 im NS-Vernichtungslager im polnischen Auschwitz ermordet, die meisten davon Juden. Für Tausende, die Vernichtung und Todesmärschen entronnen, bedeutete der 27. Januar 1945 das Ende eines Martyriums. Auschwitz wurde aufgrund der Ausmaße der dort begangenen Gräueltaten zum Symbol für die menschenverachtende NS-Vernichtungspolitik. 

In Dresden erinnert am Sonntag um 14 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Sächsischen Landtag an die Opfer. Bürgermeister Winfried Lehmann (CDU) wird aus diesem Anlass in Vertretung von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) die Gedenkansprache halten.  

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Auch an der Frauenkirche wurde den Opfern gedacht. Eine Kirchenmitarbeiterin verliest vor der Kreuzkirche die Namen von im Holocaust ermordeten Dresdnern. Im Vordergrund ein Gedenkstein.

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Um 16 Uhr lädt der Müncher Platz Komitee e. V.  zu einer weiteren Veranstaltung mit Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) in die Gedenkstätte Münchner Platz in Dresden-Plauen ein.  

Am Montag werden dann an der Gedenktafel an der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zwischen 12 und 16 Uhr Hunderte Namen von Dresdner Juden, Sinti und Roma verlesen, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden. Bürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) wird sich an der Lesung beteiligen. Um 13.30 Uhr wird das Kaddisch, das jüdische Totengebet, verlesen.

Jane Jannke

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