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Dresden für alle kündigt für Montag Kundgebung auf dem Theaterplatz an

Dresden für alle kündigt für Montag Kundgebung auf dem Theaterplatz an

Das Bündnis „Dresden für alle“ plant für den kommenden Montag eine zentrale Kundgebung auf dem Dresdner Theaterplatz.

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Quelle: DNNOnline

Ab 18 Uhr sind die Dresdner aufgerufen, gemeinsam für Toleranz einzustehen. Auf der Bühne soll dieses Mal auch ein in der Stadt lebender Flüchtling das Wort erhalten. Die Kundgebung setze sich für Flüchtlinge ein, für alle Religionen und Konfessionslosen, für alle, die sich dafür stark machen, dass Menschenrechte im Alltag gelebt werden.

„Dresden soll eine Stadt für alle sein. Alle heißt Alle und unterscheidet nicht zwischen Glaubensrichtungen, dem Geschlecht, individuellen Gebräuchen oder der Muttersprache. Dresden ist auch eine Stadt, in der Flüchtlinge willkommen sind und in der Hass und Hetze gegen Menschen, die nicht ins Bild des Gewöhnlichen passen, keinen Platz hat. Ein letztes Mal vor Weihnachten rufen wir euch auf, gemeinsam mit uns diese Botschaft auf der Straße zu verkünden“, heißt es in einem gemeinsamen Aufruf. „Menschlichkeit ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage des Anstandes. Lasst uns dies gemeinsam zeigen: Bunt, laut, fröhlich.“

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Am Sternmarsch "Dresden für Alle" beteiligten sich laut Polizei rund 9000 Menschen.

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In den vergangenen Wochen waren die Emotionen immer mehr hochgekocht. Der Dresdner Student Eric Hattke erhielt als Mitorganisator des Sternenlaufs vor einer Woche telefonische Drohungen, auch andere Initiatoren des Bündnisses wurden in der Öffentlichkeit angeschwärzt. Gleiches gilt aber auch für Sympathisanten der umstrittenen Pegida-Demonstrationen, denen ebenfalls im Internet öffentlich gedroht wurde.

Zudem kam es in den vergangenen Wochen zu Gewaltausbrüchen. Zwei Dresdner Rugby-Spieler wurden bei einer Schlägerei verletzt, weil die Angreifer einen ihrer Mitspieler wegen seines Bartes für einen Salafisten hielten. Am vergangenen Montag kam es zu Drohungen, Böllerwürfen und auch vereinzelten Angriffen auf Teilnehmer des Sternlaufes. Daher ist die Veranstaltung in dieser Woche speziell mit dem Zusatz „Ohne Hass“ versehen.

Zusätzlich zur zentralen Kundgebung auf dem Theaterplatz laden die Kirchen Dresdens um 17 Uhr zum traditionellen Friedensgebet an der Kreuzkirche, bevor die Teilnehmer des Gebetes zusammen zum Theaterplatz ziehen wollen. Das Bündnis Dresden Nazifrei startet wie in den beiden Vorwochen 16.30 Uhr eine Demonstration vom Bahnhof Neustadt über die zentrale Kundgebung bis zum Rathaus.

An der Lingnerallee, in unmittelbarer Nähe zum Rathaus, wird dann 18.30 Uhr die Demonstration von Pegida starten. Interessant wird dabei, ob die sogenannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ nach der Veröffentlichung ihrer Forderungen in dieser Woche weitere Signale für einen Dialog mit der Bürgerschaft aussenden.

sl

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