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Dresden erschließt neues Bauland in Nickern - Stesad plant bis zu 110 Häuser und Wohnungen

Dresden erschließt neues Bauland in Nickern - Stesad plant bis zu 110 Häuser und Wohnungen

Im Dresdner Südosten lockt demnächst neues Bauland: Die Stadttochter "Stesad" will unterhalb der ehemaligen Russenkaserne Nickern ein weiteres, sechs Hektar großes Bauareal für 100 bis 110 Häuser beziehungsweise Wohnungen erschließen.

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Vor der Wende kommandierten die sowjetischen Offiziere von der Anhöhe hinter der Nickerner Kaserne aus die Übungen ihrer Soldaten, heute ist sie wegen ihrer schönen Aussicht auf Dresden ein Ausflugstipp.

Quelle: Heiko Weckbrodt

Das teilte Stesad-Stadtentwickler Markus Kluge auf DNN-Anfrage mit. Gibt der Stadtrat rechtzeitig vor der Sommerpause grünes Licht für den Bebauungsplan, können die ersten Erdarbeiten noch im Herbst beginnen, schätzte Kluge ein. Bis das Areal vollständig bebaut ist, dürften dann zwei bis vier Jahre vergehen - je nach Interesse der Dresdner Familien, dort Bauherr zu werden.

Bisher war die Resonanz jedenfalls groß: Rings um die frühere Kaserne ist in den vergangenen Jahren ein ganz neues Viertel entstanden. In den Eigenheimen, Reihenhäusern und anderen Wohngebäuden - inklusive des sanierten Ex-Militärkomplexes selbst - leben mittlerweile rund 1800 Menschen. "Da ist vom Punkt Null in kurzer Zeit ein ganzer Stadtteil entstanden", meint Kluge. "Dieses junge Wohnviertel ist eine tolle Erfolgs-Story geworden", schätzt auch der Prohliser Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt ein.

Der neue Bauschub dürfte die Einwohnerzahl in Neu-Nickern noch einmal um 300 bis 500 Köpfe vergrößern. Das vorgesehene Areal zwischen Nickerner, Heinz-Bongartz-, Max-Schwarze- und Elfriede-Trötschel-Straße ist allerdings vorerst die letzte große Baustelle dort, weiteres zusammenhängendes Brachland ist danach nicht mehr verfügbar.

Während das alte Nickerner Dorf nebenan bereits im Mittelalter besiedelt war, begann die Bebauung südöstlich von Schloss und historischen Dorfkern erst 1939/40, als die Luftwaffe dort eine Kaserne errichtete. Die wurde nach dem Krieg von der Roten Armee übernommen, die dort bis zum Abzug 1992 Panzer stationierte. Danach übernahm die Stesad im städtischen Auftrag das Areal, sanierte die Kaserne, riss die alten Offiziers-Plattenbauten ab, dekontaminierte den Boden, schüttete die Panzergarage zu und entwickelte das Gebiet zu einer größtenteils bauträgerfreien Eigenheim- und Reihenhaussiedlung.

In der Kaserne befinden sich heute Wohnungen, ein Eiscafé, eine Kita und Läden. Erst kürzlich erhielt das Wohngebiet zudem noch einen neuen Kunstrasensportplatz oberhalb der Kaserne, der von der "Sportgemeinschaft Gebergrund Goppeln" betrieben wird.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.04.2014

Heiko Weckbrodt

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