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Dresden erhält ein Nationales Centrum für Tumorerkrankungen

Dresden erhält ein Nationales Centrum für Tumorerkrankungen

Die Stadt Dresden erhält ein Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT). Darüber informierte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

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Die neue Protonentherapieanlage auf dem Gelände des Dresdner Uniklinikums.

Quelle: Uniklinkum Dresden

Demnach steckt der Bund über die Deutsche Krebshilfe künftig 13,5 Millionen Euro pro Jahr in das neue Zentrum. Dieses wird als erster auswärtiger Standort des renommierten Heidelberger NCT gegründet. Insgesamt 22 Millionen Euro investiert der Freistaat Sachsen für die Infrastruktur.

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Dresden erhält ein Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT). Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) besuchte am Freitag die Anlage

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„Wir haben eine Situation, in der wir nicht lange warten können“, sagte Wanka. „Es gilt den Vorsprung weiter auszubauen.“ Das neue NCT soll ein weiteres Kernstück des deutschlandweit einmaligen Onkologie-Campus „Oncoray“ werden. „Wir können in einem breiten Spektrum höchst innovative Verfahren anbieten“, sagte Michael Baumann, Professor für Radioonkologie und Direktor des „Oncoray“. Zusammen mit dem Heidelberger NCT würde intensiv geforscht. „Die Zusammenarbeit mit Heidelberg ist von Gutachtern als ‚Weltspitze‘ bezeichnet worden“, erklärte Baumann. Ziel sei eine individualisierte, genau auf den Erkrankten zugeschnittene Krebstherapie.

Großes Potenzial habe dabei die Kombination von Erbgutanalysen und modernen Bildgebungsverfahren. Wie die DNN berichteten, eröffnete Bundesministerin Wanka am Freitag die neue Protonentherapieanlage auf dem Gelände des Uniklinikums. „Dresden hat als Standort in der Krebsforschung enorme Strahlkraft“, sagte Wanka. „Lebensrettung ist das höchste, was man tun kann“. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erklärte: „Es ist ein Menschheitstraum, Krebs heilen zu können“. Diese Entwicklung mitzubestimmen, sei wichtiges Anliegen.

Für alle, die keine Spezialisten sind, ist solche komplexe und innovative Medizintechnik kaum vorstellbar. Winzige unsichtbare Partikel – in diesem Fall Protonen – werden durch Magnete auf zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und landen auf einem Krebstumor, den sie gnadenlos einschrumpfen und zerstören. Vorteil gegenüber herkömmlichen Therapien ist, dass die Protonenstrahlen zielsicherer sind und genauer dosiert werden können. Dresden ist einer von deutschlandweit vier Standorten mit Protonentherapieanlagen. Künftig können jährlich etwa 500 Patienten behandelt werden. Für Ärzte und Patienten steht ab Montag eine Hotline bereit. Die Experten sind täglich von 9 bis 11 Uhr und von 13 bis 15 Uhr unter der Nummer (0351) 458 15693 sowie per Mail an protonentherapie@uniklinikum-dresden.de erreichbar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23. August 2014

Katrin Tominski

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