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Dresden braucht mehr Spielplätze: Konzeption sieht 57 Standorte vor

Dresden braucht mehr Spielplätze: Konzeption sieht 57 Standorte vor

Dresden braucht 57 neue Spielplätze bis 2018. So steht es in der Spielplatzentwicklungskonzeption, die jetzt der Geschäftsbereich von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) dem Stadtrat vorgelegt hat.

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Der Spielplatz in der Wallstraße ist in den Ferien gut frequentiert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Angesichts des Bevölkerungswachstums und einer anhaltend hohen Geburtenrate bleibe es eine bedeutsame Aufgabe der Stadt, Spielräume in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung zu stellen.

839 öffentlich zugängliche Spielplätze für die Altersgruppe sechs bis 18 Jahre haben die Autoren der Konzeption im Stadtgebiet gezählt. Der Anteil der Spielplätze im Eigentum der Stadt sei deutlich gestiegen, der Anteil an privaten und genossenschaftlichen Spielplätzen dagegen zurückgegangen. Das liege an einer Änderung der Sächsischen Bauordnung, die Spielplätze beim Wohnungsbau nur noch für Kleinkinder fordert.

Laut der Konzeption ist der Spielflächenbedarf in der Altersgruppe sechs bis elf Jahre zu 53 Prozent gedeckt, in der Altersgruppe zwölf bis 17 Jahre zu 38 Prozent. Die Autoren weisen darauf hin, dass eine hundertprozentige Bedarfsdeckung bei der von ihnen verwendeten Methodik nicht möglich sei.

Neue Spielplätze sollten vorrangig dort entstehen, wo hohe Prioritäten festgestellt wurden oder die Entfernungen zu vorhandenen Spielplätzen besonders hoch sind. Das Konzept schlägt 17 neue Standorte im Ortsamtsbezirk Cotta vor, acht in Pieschen, je sechs in Blasewitz, Leuben und Altstadt, fünf in Neustadt und zwei in Prohlis. In diesen Ortsamtsbezirken ist der Mangel an Spielplätzen am gravierendsten.

Die Errichtung von Spielplätzen müsste bei Bebauungsplänen stärker berücksichtigt werden, heißt es in der Konzeption. Es sei auch zu prüfen, ob vorhandenes Potenzial durch die Öffnung von Schulhöfen genutzt werden könne.

Zur Finanzierung werden in dem Konzept keine Angaben gemacht. Es heißt nur: "Das Spielflächendefizit kann immer nur in dem Tempo abgebaut werden, in dem Haushaltmittel vorhanden sind." Die Autoren weisen darauf hin, dass der größere Bestand an städtischen Spielplätzen auch mehr Geld für den Unterhalt kostet. Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hat jedoch einen von Hilbert angemeldeten Mehrbedarf für Spielplätze in Höhe von vier Millionen Euro aus der Finanzplanung bis 2019 gestrichen.

Die nächste Spielplatzentwicklungskonzeption soll 2018 erarbeitet werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2014

tbh

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