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Dresden beteiligt sich an Projekt für Rückkehrer in die Region

Zurück in die Heimat, zurück nach Sachsen Dresden beteiligt sich an Projekt für Rückkehrer in die Region

Die Region um Dresden ist lebens- und liebenswert. So lautet die Botschaft von "Ab in die Wachstumsregion Dresden!" Mit der Kampagne wollen Radeberg und Kamenz, die Städte Großenhain, Pulsnitz und Großröhrsdorf sowie Städte des Landkreises Bautzen Menschen nach Sachsen locken.

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Roland Dantz, OB von Kamenz, und Dresdens OB Dirk Hilbert (v. li.) unterzeichneten die Vereinbarung für das Projekt "Ab in die Wachstumsregion Dresden!".

Quelle: D. Flechtner

Dresden. Die Region um Dresden ist lebens- und liebenswert. So lautet die Botschaft von "Ab in die Wachstumsregion Dresden!" Mit der Kampagne wollen die Großen Kreisstädte Radeberg und Kamenz, die Städte Großenhain, Pulsnitz und Großröhrsdorf sowie Städte des Landkreises Bautzen Menschen nach Sachsen locken. Ziel ist es, diejenigen bei ihrer Rückkehr in das Dresdner Umland zu unterstützen, die in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen mussten. Ihnen wollen die Kommunen zeigen, was sich seither verändert oder verbessert hat: ob auf dem Arbeitsmarkt oder im Wohnumfeld, im Ausbildungsbereich oder bei den Freizeitaktivitäten. Die Städte haben sich aber nicht nur auf die Fahnen geschrieben, weggezogene Sachsen zurück in die Heimat zu holen, sondern sie wollen auch die Bevölkerung in der Region halten.

Dresden wird sich an diesem Projekt beteiligen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) unterzeichnete gestern gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, Roland Dantz (parteilos), die entsprechenden Kooperationsvereinbarung. "Heimat ist für viele Menschen der Ort, an dem sie ihre Kindheit verbracht haben, wo Freunde wohnen, wo man zu Hause ist. Wenn dann die Bedingungen für Arbeitsplatz, Wohnen und Kinderbetreuung stimmen, dann ist das eine Perspektive, die hoffentlich viele Menschen wieder hierher zurückkehren lässt", sagt Dirk Hilbert. "Sie dabei zu unterstützen, ist eine Freude und wichtig für unsere Region." Wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die regionale Vernetzung. Dementsprechend wurden unterschiedliche Kommunen, der Landkreis Bautzen, die Bundesagentur für Arbeit, regionale Unternehmer, die Wirtschaftsinitiative Lausitz, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Dresden frühzeitig in die Ideenfindung einbezogen. Ein wichtiger Part des Projektes ist außerdem die Akquise von Arbeitsplatzangeboten.

Die teilnehmenden Städte werden sich im Rahmen des Projektes regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und zur Planung treffen. "Für das Jahr 2016 planen wir gezielt, uns an die Menschen zu wenden, die kurz nach der Wende weggezogen sind", sagte Doreen-Charlotte Hantschke, Wirtschaftsreferentin der Stadt Kamenz gestern. "Wir wollen ihnen zeigen, was sich positiv in der Region entwickelt hat." Vorgesehen sind darüber hinaus Willkommenspakete für gewonnene Neubürger.

www.wachstumsregion-dresden.de

Juliane Weigt

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