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Dresden: Weg frei für riesigesSchulbauprogramm

Dresden: Weg frei für riesigesSchulbauprogramm

Für gleich vier wichtige Schulbauprojekte hat der Finanzausschuss des Dresdner Stadtrates gestern Abend grünes Licht gegeben. Die Investitionen über insgesamt etwa 90 Millionen Euro werden die hiesige Schullandschaft nachhaltig verändern.

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Für etwa 60 Millionen Euro wird der alte Straßenbahnhof in Tolkewitz umgebaut. Ab 2017 sollen hier bis zu 1700 Schüler lernen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Das positive Votum des Finanzausschusses hat Signalkraft für die demnächst erwartete endgültige Entscheidung im Stadtrat. Sehen Sie hier auf einen Blick, welche Schulen wie umgebaut werden sollen.

Lernen im alten Straßenbahnhof in Tolkewitz

Vor über fünf Jahren wurde der Betrieb des Straßenbahnhofs an der Wehlener Straße offiziell eingestellt. Bis zum Sommer 2017 will die Stadt in dem denkmalgeschützten Komplex nun sowohl das geplante Gymnasium Tolkewitz als auch die 32. Mittelschule "Sieben Schwaben", die derzeit ihr Domizil in der Hofmannstraße hat, ansiedeln. Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) verwies unlängst auf Ergebnisse einer Studie, wonach im umgebauten Tolkewitzer Straßenbahnhof bis zu 1700 Schüler lernen könnten. Strittig ist derzeit noch die Frage, ob der Abstand zu dem gegenüberliegenden Friedhof groß genug ist. Zudem wurden im Finanzausschuss Bedenken laut wegen der Gesamtbaukosten, denn die bislang kalkulierten 60 Millionen Euro könnten durch die Beseitigung von Altlasten schnell aus dem Ruder laufen.

Neues Gymnasium Bühlau wird schon wieder erweitert

Schneller als gedacht muss die Stadt schon wieder Geld in das Gymnasium in Bühlau an der Quohrener Straße stecken, denn die 2010 eröffnete Schule ist zu klein. Auf dem Grundstück des angrenzenden Park-and-Ride-Platzes soll bis 2015 für reichlich acht Millionen Euro ein Erweiterungsgebäude entstehen. Damit will das Schulverwaltungsamt dauerhaft sechs Parallelklassen im Gymnasium etablieren und die maximale Schülerzahl von derzeit 960 auf 1344 erhöhen. Mittlerweile übersteigen in Bühlau die Anmeldezahlen die Aufnahmekapazität.

Grundschule an der Südhöhe erhält schicken Neubau

Schüler, die auf dem Weg zum Sportunterricht eine stark befahrene Straße überqueren müssen, eine heruntergewirtschaftete Turnhalle und ein Hort, der zur Zeit keine richtigen Räumlichkeiten hat - genau so stellt sich derzeit die Situation in der 70. Grundschule "An der Südhöhe" dar. Doch Besserung ist in Sicht, denn schon im Juni sollen die Bauarbeiter anrücken und bis Herbst 2014 eine moderne Sporthalle und einen Neubau errichten, der unter anderem Platz für den Hort bieten wird. Kostenpunkt: reichlich fünf Millionen Euro. Das bislang genutzte Horthaus in der Michelangelostraße musste Ende vergangenen Jahres aufgegeben werden.

Historischer Schulstandort in Trachau bekommt ein neues Gesicht

Für über 14 Millionen Euro will die Stadt einen wertvollen Erlwein-Bau komplett auf Vordermann bringen. Im Oktober dieses Jahres sollen die ersten Baufahrzeuge vor der 56. Mittelschule an der Cottbuser Straße in Trachau anrücken. Als Fertigstellungstermin wird derzeit Juni 2015 gehandelt. Im Zuge der Sanierung wird der gesamte Schulkomplex durch einen Lift im zentralen Eingangsbereich erschlossen, so dass auch Schüler im Rollstuhl hier bequem lernen können. Ebenfalls ist ein Neubau für eine moderne Zweifeldsporthalle geplant.

Stephan, Christoph

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