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Dresden: Verkehrskonzept für das Glücksgas-Stadion wird nach und nach umgesetzt

Dresden: Verkehrskonzept für das Glücksgas-Stadion wird nach und nach umgesetzt

Im nächsten Jahr soll auf dem Straßenzug Parkstraße/Bürgerwiese zwischen den Einmündungen Blüherstraße und Lindengasse eine Querungs-stelle für Fußgänger errichtet werden.

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Neue Parkplätze werden auf der Fläche des früheren Betonwerkes an der Strehlener Straße vorerst nicht entstehen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Eine Fußgängerampel soll es nach den Plänen des städtischen Geschäftsbereichs Stadtentwicklung an der vielbefahrenen Straße zwar nicht geben, aber immerhin die Fußgängerinseln auf der Fahrbahnmitte.

Die Querungshilfen sind Teil des "Mobilitätskonzepts Rudolf-Harbig-Stadion", das der Stadtrat schon 2007 beschlossen hatte und über dessen Umsetzung Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) den Fraktionsvorsitzenden jetzt Bericht erstattete. Axel Bergmann, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bezeichnete das Vorhaben als sinnvoll. In dem Viertel würden viele Senioren wohnen, die so sicherer zum Blüherpark und zum Großen Garten gelangen könnten.

Ebenfalls im nächsten Jahr soll auf der Bürgerwiese/Parkstraße ein separater Radweg entstehen. Die Vor-planung ist laut Marx bereits abgeschlossen. Mit der Planung für eine Radwegroute über die Franklinstraße/Am Beutlerpark/Max-Liebermann-Straße soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Radweg über die Stübelallee ist fertiggestellt, bei seiner Weiterführung über die Wintergartenstraße und die Comeniusstraße gibt es laut dem Baubürgermeister Untersuchungsbedarf. Die Planungen sollen auch in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Auch separate Radwege auf der Güntzstraße und Sachsenallee befinden sich in der Vorplanung. "Bei den Radwegen ist also Bewegung drin", meint Bergmann.

Unbefriedigend gelöst ist nach wie vor die Frage des ruhenden Verkehrs, findet der SPD-Stadtrat. "Die Leute in den umliegenden Wohngebieten sind verärgert, weil die Straßen zu den Punktspielen von Dynamo Dresden zugeparkt sind." Das versprochene Parkraumkonzept würde seit Jahren auf sich warten lassen. An der Strehlener Straße wurden laut Marx 245 Stellplätze errichtet. Deren Auslastung ist allerdings unbefriedigend, so dass es gegenwärtig wenig sinnvoll erscheint, auf der Fläche des ehemaligen Betonwerkes für 3,6 Millionen Euro noch einmal 556 Parkplätze zu bauen. Das wird nach DNN-Informationen auch nicht erfolgen. Die Reste des Betonwerks werden abgerissen, die Fläche soll aber nicht aufwendig befestigt werden. Wichtig sei es, so Bergmann, im Umfeld des Stadions Bewohnerparkbereiche mit Beschilderung und Parkscheinautomaten einzurichten. "Da würden wir uns etwas mehr Dynamik wünschen."

Noch Jahre auf sich warten lassen wird wohl eine S-Bahn-Station am Richard-Strauss-Platz. Hier hat die Deutsche Bahn angekündigt, erst im nächsten Jahr eine Potenzialanalyse zu erarbeiten. "Da wird sich auf lange Sicht nichts tun", vermutet Bergmann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.04.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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