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Dresden-Shopping vorm Jolkafest - Händler hoffen auf zahlreiche Kunden aus Russland

Dresden-Shopping vorm Jolkafest - Händler hoffen auf zahlreiche Kunden aus Russland

Dresden. Dresden lockt immer mehr Gäste aus Russland an. Ihr Anteil allein an den Besuchern, die in der Landeshauptstadt übernachteten, wuchs im vergangenen Jahr um zehn Prozent gegenüber 2010 an und stieg auf gut 32.000. Sowohl hiesige Händler als auch Kunstsammlungen und Flughafen stellen sich auf die neue, kauffreudige Kundschaft ein.

Das russische Weihnachten, das Jolkafest, steht am 7. Januar ins Haus, und Dresden will davon profitieren. Thorsten Kemp, Centermanager der Dresdner Altmarktgalerie, erwartet in dieser Woche 3000 russische Kunden, die mit mehr als 20 Maschinen aus Moskau-Scheremetjewo, Moskau-Vnukovo und St. Petersburg in Klotzsche ankommen sollen - keineswegs alles Linienflüge, sondern auch Charterflieger und Privatflugzeuge.

Kemps eigens angeheuerte Hostessen begrüßen die konsumfreudige Klientel gleich am Flughafen mit Flyern und Präsenten. Er will wie andere hiesige Einkaufstempel einen Nutzen daraus ziehen, dass Markenartikel wie Uhren. Kleidung, Elektrogeräte und Spiele in Deutschland rund 20 Prozent günstiger zu haben sind als in Russland. Dieses Interesse verfolgt auch Dresdens Karstadt-Filialleiter Wolfgang Wirz. Er hat sein Warenhaus inzwischen nicht mehr nur deutsch und englisch ausgeschildert, sondern auch russisch und tschechisch. Und 100 seiner Mitarbeiter hätten ihre Sprachkenntnisse aufgefrischt, erklärte er auf DNN-Nachfrage

Eberhard Lucas, Geschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, sieht das Interesse mit Freude: Dresden sei prädestiniert für große Umsätze und gewinne weiter an Kaufkraft.

Und weil Touristen sich auch die Stadt anschauen, reagieren natürlich auch die Kultur-Schwergewichte: Die Semperoper bietet im Januar russische Führungen an, und bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stehen Audioguides auch in russischer Sprache zur Auswahl.

„Wir haben Russland als Zukunftsmarkt definiert und die Vermarktungsaktivitäten entsprechend intensiviert", kommentiert Bettina Bunge, Chefin der Dresdner Marketing Gesellschaft, das Thema. 2012 werde Dresden darum um so mehr in dem östlichen Riesenland präsent sein.

Katrin Tominski

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