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Dresden Nazifrei plant für Samstag Großdemo gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Dresden Nazifrei plant für Samstag Großdemo gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Das Bündnis Dresden Nazifrei plant für den Samstagnachmittag eine große Demonstration gegen Rassismus in Dresden. Ab 14 Uhr sollen mehr als 1000 Teilnehmer vom Hauptbahnhof über Polizeipräsidium und Regierungsviertel bis zum Bahnhof Neustadt ziehen.

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Dresden Nazifrei plant auch in diesem Jahr Blockaden.

Quelle: dpa

Man wolle die Ereignisse von Heidenau „nicht unkommentiert stehen lassen“, so Nazifrei-Sprecher Silvio Lang.

Das Bündnis wolle unterstützt durch viele Sympathisanten aus ganz Deutschland gezielt zu den Orten gehen, an denen die Verantwortlichen sitzen. Das ist zum einen die Polizei, die zwei Tage lang die rassistischen Ausschreitungen durch Neonazis nicht in den Griff bekam und dann am Sonntag, als linke Demonstranten kamen, plötzlich zwei Wasserwerfer vor Ort hatte. Zum anderen gehe es zum Regierungsviertel, wo die Verantwortlichen aus Staatskanzlei und Innenministerium es nach Ansicht von Nazifrei noch immer nicht schaffen, alle Flüchtlinge sicher und menschenwürdig unterzubringen.

Dresden sei für die Demo ein symbolischer Ort, sagt Hennig Obens, der die Veranstaltung mit initiiert hat. Rassismus sei ein bundesweites Phänomen. „Es ist jetzt an uns, dem Rassismus Einhalt zu gebieten“, sagt Obens und fordert ein stärkeres Engagement von Politik und Gesellschaft. Daher hoffen die Organisatoren, dass sich möglichst viele Dresdner der Demo anschließen um zu zeigen, dass die Straßen nicht den Rechtsextremen gehören.

Die Demo führt vom Hauptbahnhof über die St. Petersburger Straße zum Pirnaischen Platz. Nach einer Zwischenkundgebung geht es weiter über die Wilsdruffer Straße zum Postplatz und über den Theaterplatz auf die Augustusbrücke und zum Carolaplatz, wo eine zweite Kundgebung geplant ist. Über die Albertstraße und den Albertplatz geht es zum Bahnhof Neustadt, wo die Demo enden soll.

Je nach Teilnehmerzahl ist entlang der Route mit größeren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

sl

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