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Dresden Nazifrei mobilisiert für Protest gegen Neonazi-Demo am 17. Juni

Dresden Nazifrei mobilisiert für Protest gegen Neonazi-Demo am 17. Juni

Am Mittwoch ist es einmal wieder soweit. Die Dresdner NPD unter dem Kreisvorsitzenden Jens Baur mobilisiert anlässlich des Jahrestages des 17. Juni 1953 und will eine Demonstration in Niedersedlitz durchführen.

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Quelle: dpa

Beginn ist um 18.30 Uhr am S-Bahnhof Niedersedlitz. Die Demoroute ist bisher nicht bekannt.

17. Juni 2014: NPD-Demo endet mit Eklat im Landtag

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Hunderte Dresdner protestierten am Dienstagabend gegen die Nazi-Kundgebung.

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Auch das Bündnis Dresden Nazifrei mobilisiert für den Mittwoch in den Dresdner Stadtteil. Das Teilnehmerpotenzial sei aber aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit gering, so Nazifrei-Sprecher Silvio Lang. Die Demonstration der Rechten wurde erst am 11. Juni seitens der NPD angekündigt.

Die Erinnerungswerkstatt Dresden lädt um 17 Uhr in den Innenhof des ehemaligen Sachsenwerkes, Straße des 17. Juni, Hausnummer 25. Hier sollen die Ereignisse von 1953 betrachtet werden. Zum Abschluss wollen die Organisatoren 62 Luftballons in den Himmel steigen lassen. Jeder für ein Jahr, das seit 1953 vergangen ist. Darüber hinaus wolle man ein „bewusstes Zeichen der demokratisch gesinnten Bürgergesellschaft gegen eine Vereinnahmung durch die NPD“ setzen, teilten die Organisatoren mit. Am selben Ort zur selben Zeit hat auch die Partei die Linke Dresden eine Kundgebung angemeldet. Man wolle für den Politischen Streik als eine Form demokratischer Mitbestimmung demonstrieren, so die Anmelderin Margot Gaitzsch.

Im vergangenen Jahr hatte die NPD vor dem Haus der Presse an der Ostra-Allee demonstriert. Im Anschluss kam es zu tumultartigen Jagdszenen rund um den Dresdner Landtag, als Gegendemonstranten versuchten, zu den Nazis durchzudringen und die völlig unvorbereitete Polizei versuchte, sie daran zu hindern. Anschließend betraten mehrere Rechte unkontrolliert den Dresdner Landtag, nachdem der Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) dies genehmigt hatte. Diese Entscheidung, wie auch das harte Durchgreifen der Polizei wurden in den folgenden Wochen kontrovers diskutiert.

hh

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