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Dresden Nazifrei: Gespräche mit Stadt nur bei Teilnahme von Oberbürgermeisterin Orosz

Dresden Nazifrei: Gespräche mit Stadt nur bei Teilnahme von Oberbürgermeisterin Orosz

Das Bündnis Dresden Nazifrei hat das geplante Gespräch mit der Stadt zum Thema 13. Februar in Frage gestellt. Grund dafür ist die Ankündigung des städtischen Arbeitsgruppen-Moderators Joachim Klose, dass Oberbürgermeisterin Helma Orosz an dem Gespräch nicht teilnehmen wolle.

Nazifrei hatte deren Teilnahme aber zur Bedingung gemacht.

„Wir sehen keine Notwendigkeit, den Status quo nochmals festzuhalten“, teilte Nazifrei-Sprecher Silvio Lang mit. Das Bündnis wolle in diesem Jahr einen Schritt weiter gehen und mit der Oberbürgermeisterin zusammen erörtern, wie künftig der Umgang mit dem Gedenken und dem geplanten Naziaufmarsch am 13. Februar gestaltet werden kann.

In den vergangenen beiden Jahren hatte es jeweils Gespräche des Bündnisses mit dem damaligen Moderator Frank Richter gegeben, in denen sich beide Seiten austauschten. Dies hatte dazu beigetragen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und die jeweiligen Protestformen zu akzeptieren.

Joachim Klose, der neue Moderator der AG 13. Februar, hatte am Mittwoch angekündigt, zusammen mit Rathaussprecher Kai Schulz und anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe mit dem Bündnis sprechen zu wollen. Orosz werde an einem Treffen nicht teilnehmen. Die Oberbürgermeisterin konnte sich am Mittwoch nicht dazu äußern: Die Rathauschefin ist aktuell krankgeschrieben.

sl

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