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Dresden-Balkan-Konvoi startet zum 2. Mal

Hilfe für Flüchtlinge Dresden-Balkan-Konvoi startet zum 2. Mal

Die private Hilfsinitiative „Dresden-Balkan-Konvoi“ rollt ab kommenden Montag zum zweiten Mal mit einer großen Spendenlieferung nach Südosteuropa, um Flüchtlingen zu helfen. Diesmal fahren die Ehrenamtler nach Griechenland.

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Die Helfer des Dresden-Balkan-Konvois wollen diesmal in Griechenland Kleidung und Essen verteilen (Symbolbild).

Quelle: sl

Dresden. Die private Hilfsinitiative „ Dresden-Balkan-Konvoi“ rollt ab kommenden Montagmorgen zum zweiten Mal mit einer großen Spendenlieferung nach Südosteuropa, um Flüchtlingen zu helfen. Diesmal fahren die Ehrenamtler nach Griechenland, um dort vor allem Lebensmittel, warme Kleidung, Regenschutz, Decken, Zelte sowie Produkte für Babies zu verteilen.

Seit Anfang November sammeln die Ehrenamtler Spenden. Die Reaktionen seien überwältigend, freut sich Mitinitiator Axel Steier: „Nachdem der Künstlerbund Dresden unseren Aufruf verteilte, setzte eine Lawine der Hilfsbereitschaft ein.“ Inzwischen nimmt die Gruppe nicht nur Sachspenden in zwei Annahmestellen entgegen, sondern hat auch ein Spendenkonto eingerichtet. „Jetzt können wir weiter planen“, so Steier. Mit dem Geld sollen vor allem Lebensmittel für die „zum Teil sehr ausgehungerten Menschen“ zugekauft werden. „Für die optimale Versorgung benötigen wir etwa 500 Euro für Lebensmitteleinkäufe je Tag. Das reicht für das Allernötigste für 2000 Menschen“, erläutert der Mitorganisator.

Bereits Mitte November war der Konvoi das erste Mal unterwegs. Zehn engagierte Dresdner fuhren nach Presevo in Serbien und versorgten dort Tausende Menschen mit süßem, heißem Tee aus einer mitgebrachten Küche sowie Kleidung. Während sich mittlerweile die Lage in Presevo wegen des einsetzenden Winters und der neuen Durchreiseregelung sehr beruhigt habe, bestehe an anderen Orten der Balkanroute noch akuter Handlungsbedarf. In Griechenland „stauten“ sich derzeit die Flüchtlinge, weil nur noch Menschen aus Syrien, Afganisthan und Irak registriert werden und eine Chance auf Weiterreise nach Westeuropa bekommen. Alle anderen, etwa aus dem Iran oder Pakistan, müssten in Griechenland bleiben. Diese Beobachtungen machte ein Teil der Helfergruppe des ersten Konvois, der Mitte November von Presevo als Vorhut nach Griechenland weitergereist war.

„Gerade als sehr kleine Organisation sind wir in der Lage, innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden reagieren zu können“, so Steier. Falls die Helfer genügend finanzielle Mittel auftreiben können, wollen sie für längere Zeit vor Ort bleiben und die Geflüchteten unterstützen.

Spendenkonto für den Dresden-Balkan-Konvoi:
Kulturbüro Dresden
IBAN: DE54 8502 0500 0003 6007 04
BIC: BFSWDE33DRE
Verwendungszweck: Spende Dresden-Balkan-Konvoi 2015

ttr

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„Das Lager wächst und wächst und wächst, pro Tag kommen mehrere Hundert Leute an“, schildert der Dresdner Florian Höntsch die Lage im Flüchtlingscamp Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Seit rund zwei Wochen ist er für den Dresden-Balkan-Konvoi vor Ort, um den Menschen zu helfen.

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