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Dresden: 260.000 Euro für das Zschonergrundbad - Ende der Sanierung für kommendes Jahr geplant

Dresden: 260.000 Euro für das Zschonergrundbad - Ende der Sanierung für kommendes Jahr geplant

Beim Zschonergrundbad geht es voran: Erstmals ist das geschichtsträchtige Bad an der Merbitzer Straße von der Stadtverwaltung im Doppelhaushalt bedacht worden.

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So wie bei seiner Einweihung 1927 soll das Zschonergrundbad voraussichtlich im kommenden Jahr wieder aussehen.

Quelle: NaturKulturBad Zschonergrund e.V.

In diesem und im kommenden Jahr kann der NaturKulturBad Zschonergrund e.V. mit jeweils 130.000 Euro mehr im Portemonnaie planen. Seit nunmehr 17 Jahren macht sich der Verein um den Erhalt und die Sanierung des 30.000 Quadratmeter großen Areals verdingt - bisher lediglich mit Hilfe von Unterstützern, Sponsoren und Spenden. "Die Kombination aus diesem Geld und unseren bisherigen Helfern ermöglicht es uns, bis zum nächsten Jahr fertig zu werden", kündigt der Vereinsvorsitzende Jürgen von Pistor an.

Seine Vorgängerin Astrid Hupka, die dem Verein 16 Jahre vorstand, ihren Posten aber vor wenigen Tagen aufgrund beruflicher Verpflichtungen räumen musste, machte den Geldsegen möglich. Sie hielt nicht nur einen Vortrag vor den Verantwortlichen des Sportstätten- und Bäderbetriebs, sondern verschickte Ende vergangenen Jahres auch ein Schreiben an alle Stadtverordneten. "Deshalb wurde unser Bad erstmals bedacht", beschreibt von Pistor.

Jetzt steht der Sanierung des denkmalgeschützten Duschgebäudes und der Fertigstellung der Filterkreisläufe, durch die das Wasser in den Becken ohne Chemikalien ständig sauber gehalten wird, nichts mehr im Wege. Im kommenden Jahr sollen dann die zu einem Freibad gehörenden Wiesen, Anlagen und Wege bis hin zum Parkplatz dazukommen. Wenn alles reibungslos verläuft, rechnet von Pistor mit einer Eröffnung zur Badesaison 2015.

Damit finanziell nichts mehr schief gehen kann, veranstaltet der Verein auch in diesem Jahr die bereits zur Tradition gewordene Benefizveranstaltung. Am 30. Juni ab 16 Uhr reiht sich Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle in eine Reihe prominenter Unterstützer ein. Er beerbt Ludwig Güttler, Gunter Emmerlich, Olaf Böhme und Olaf Schubert.

Das Zschonergrundbad wurde 1927 als "Gegenleistung" für die Vereinigung der Gemeinden Briesnitz und Kemnitz eingerichtet. Nachdem es jahrelang als Attraktion des Dresdner Westens galt, wurde das Bad 1988 wegen baulicher Mängel an den Gebäuden geschlossen. Seit 2009 laufen die Sanierungsarbeiten des NaturKulturBad Zschonergrund e.V. Insgesamt rund 230000 Euro hat der Verein bisher in das Projekt investiert. Interessierte können sich ab dem 15. Mai bis September jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr über den Baufortschritt informieren.

www.zschonergrundbad.com

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.04.2013

Christin Grödel

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