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Drei weitere Quartiere vor dem Start: Das "Frieseneck" an der Landhausstraße wird als Erstes fertig

Drei weitere Quartiere vor dem Start: Das "Frieseneck" an der Landhausstraße wird als Erstes fertig

Langsam bevölkern nicht nur Touristen den Neumarkt, mit dem wachsenden Angebot an Wohnungen wird hier auch gelebt. Mit Lücken neben herausgeputzten Fassaden bzw.

mit Baustellen jedoch müssen sich Besucher wie Bewohner noch eine Weile abfinden. Auch nach unterschriebenen Kaufverträgen braucht eine alle Seiten zufriedenstellende Bebauung manchmal Zeit.

In wenigen Tagen Baustart für das "Frieseneck"

Der nächste Lückenschluss vollzieht sich auf der Landhausstraße im Quartier IV.3 neben dem British Hotel. Dresden bekommt hier auf einer Fläche von 810 Quadratmetern ein "Frieseneck". So hat das Unternehmen MMZ Architekten aus Frankfurt am Main sein Projekt genannt, weil es zugleich an die Friesengasse grenzt. In der Landhausstraße 8 soll eine Leitfassade nach dem Vorbild von 1780 entstehen. Bauherr für das Wohn- und Geschäftshaus ist die MMZ Real Estate GmbH. Geschäftsführer Sven Heyden kündigte gegenüber DNN für heute eine symbolische Grundsteinlegung an. Der eigentliche Baubeginn soll Ende Mai/Anfang Juni erfolgen. Ausdrücklich lobte Heyden die "konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt". Im "Frieseneck" entstehen 18 Eigentumswohnungen, drei Ladeneinheiten und im Untergeschoss 22 Pkw-Stellplätze. Für die Läden konnte Heyden zehn Interessenten nennen. Geplant seien Fachgeschäfte wie ein Juwelier, sowie für Technik und Lebensmittel. Die Website nennt derzeit sechs Reservierungen für die Wohnungen. Laut Planung soll im August 2015 alles fertig sein.

Häuser der Dinglinger-Brüder in der Warteschleife

Zwei wesentlich größere Flächen am Neumarkt sind seit Frühjahr 2013 in festen Händen, ein Baubeginn ist aber noch nicht zu nennen. Das prominente Quartier VI zwischen Jüdenhof, Frauenstraße und Galeriestraße hat die Dresdner Firma USD (Unser schönes Dresden) erworben, die sich am Neumarkt schon in der Rampischen Straße verdient gemacht hat. Das Unternehmen muss sich jedoch mit den Eigentümern zweier Eckgrundstücke auf dem Quartier VI, Nobelpreisträger Günter Blobel und dem holländischen Unternehmen Kondor Wessels, einigen. Nähere Informationen zu Bauausführung und Terminen gibt es bisher nicht.

USD-Sprecher Ulf Mehner ließ auf Anfrage wissen, man sei noch nicht an dem Punkt, um das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen. Bekannt ist lediglich, dass es die beiden Leitbauten Regimentshaus und das einstige Wohnhaus von Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger an der Frauenstraße 9 geben wird. Auch die Ladenfront, die Gottfried Semper für den Hofjuwelier Moritz Elimeyer entworfen hatte, soll am Eckbau Jüdenhof/Neumarkt wieder entstehen.

Für das Quartier VII.2 hinter dem Kulturpalast - flankiert von Schössergasse, Sporergasse, Galeriestraße und Rosmaringasse - hat das Bauunternehmen KIM das Frühjahr 2015 als Baustart im Auge. Die Gebäude um einen "Damenhof" im Inneren des Quartiers sollen Wohnungen, ein Hotel mit 100 Zimmern, Läden, Gastronomie und Büros beherbergen. Als Leitbauten sind das vom Zwingerbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann entworfene Dinglingerhaus (Wohnsitz von Georg Christoph Dinglinger) und das Triersche Haus sowie eine Leitfassade nach dem Original von 1710 angekündigt. Weitergehende Informationen erteilt Michael Kimmerle, der mit seinem Vater Rudolf die Kimmerle GbR Jüdenhof bildet, zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.05.2014

Bleier, Genia

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