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Drei Tage Kita-Streik in Dresden: Stadt informiert ab Donnerstagnachmittag

Drei Tage Kita-Streik in Dresden: Stadt informiert ab Donnerstagnachmittag

Von Freitag bis Dienstag wird in den kommunalen Kitas und Horten der Stadt Dresden gestreikt. Nach der erfolgreichen Urabstimmung in den betroffenen Gewerkschaften wird der Arbeitskampf der Erzieher damit erstmals mehrere Tage dauern.

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Quelle: André Kempner

Welche Einrichtungen in der Stadt betroffen sein werden, ist noch unklar. Fest steht nur: Einen Notdienst gibt es nicht.

Nach Angaben der Stadtverwaltung seien die Gewerkschaften nicht bereit gewesen, sich auf eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt zu verständigen. „Es ist sehr bedauerlich, dass wieder keine garantierte Notlösung gefunden werden konnte und Eltern in schwierige Situationen kommen werden“, sagte Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos). „Ich bin jedoch überzeugt, dass der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen mit seinem Informationsangebot im Internet und den Vermittlungsangeboten über die Hotline alles unternehmen wird, um für Härtefälle individuelle Lösungen zu finden.“

Wie bei den bisherigen zwei Warnstreiks will die Stadt unter www.dresden.de/kitas-streik fortlaufend veröffentlichen, welche Kitas komplett oder zumindest teilweise geöffnet sind. Ab Donnerstagnachmittag sollen die ersten Informationen auf der Seite einlaufen, versprach die Stadt. Verbindliche Aussagen gebe es aber jeweils erst ab 6.30 Uhr am jeweiligen Streiktag.

Zusätzlich will die Stadt an den drei Streiktagen eine telefonische Service-Hotline einrichten. Unter den Telefonnummern (03 51) 4 88 51 01, (03 51) 488 51 17 und (03 51) 4 88 50 41 erhalten Eltern ab 6 Uhr Auskunft, ob die Kita ihres Kindes geöffnet ist. Sollte die jeweilige Einrichtung geschlossen sein, könne über die Hotline auch eine Alternative gesucht werden.

Bei den beiden bisherigen Streiks war jede Dritte der gut 160 kommunalen Kitas geschlossen, ein weiteres Drittel war nur teilweise geöffnet. Kindertagesstätten in privater Trägerschaft sind vom Streik nicht betroffen.

Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde eine durchschnittliche Einkommensverbesserung von zehn Prozent bedeuten. Die kommunalen Arbeitgeberverbände halten das für nicht bezahlbar. Nach fünf Runden hatten die Gewerkschaften die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter in kommunalen Einrichtungen in der vergangenen Woche für gescheitert erklärt. Anschließend stimmten in den jeweiligen Gewerkschaften mehr als 90 Prozent der Mitglieder für einen längeren Streik.

sl

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