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Doppelter Zuwachs bei den Kängurus im Dresdner Zoo

Doppelter Zuwachs bei den Kängurus im Dresdner Zoo

Bei den Roten Riesenkängurus im Dresdner Zoo gibt es Zuwachs. Und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Am 8. August begrüßten Carolin Markewitz und ihre Tierpflegerkollegen Ophelia.

Dresden.

Das Weibchen kam aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn nach Dresden. Zuchtmännchen Quincy hat damit neben Kacy und Pia nun eine dritte Gefährtin. Dass sich der Chef auf der Anlage gut mit seinen Damen versteht, wurde vor ein paar Monaten sichtbar: Pia war trächtig, vor etwa fünf bis sechs Monaten kam ein Jungtier auf die Welt.

"Wann die Geburt stattfand, können wir nur schätzen. Der Nachwuchs ist zu Beginn nur so groß wie eine Kidneybohne und bleibt im Beutel", erklärt der zoologische Assistent Thomas Brockmann. Dass sich etwas anbahnte in Pias Bauch, blieb allerdings nicht unentdeckt. "Pia ist glücklicherweise sehr zahm, deshalb konnten wir ihren Bauch abtasten", sagt Carolin Markewitz. Jetzt ist die Heimlichtuerei ohnehin vorbei: Der Nachwuchs steckt seinen Kopf immer öfter aus dem Beutel. Auch erste Hüpfversuche auf der Anlage unternimmt das Nesthäkchen bereits. Und hat dabei auch sein Geschlecht verraten: Ein kleines Männchen komplettiert von nun an die siebenköpfige Kängurutruppe. Allerdings wird die Harmonie nur von kurzer Dauer sein. Nach spätestens eineinhalb Jahren wird das Jungtier den Dresdner Zoo verlassen, die Konkurrenz mit Quincy macht ein längeres Bleiben nicht möglich.

Noch aber läuft es gut zwischen den größten lebenden Beuteltieren. Für die Tierpfleger waren die vergangenen Wochen allerdings aufregend. Für Pia hieß es in erster Linie: Ruhe. Denn wird für die frischgebackene Mama der Stress zu viel, verstößt sie ihr Jungtier, wirft es buchstäblich aus dem Beutel. "Bis jetzt ist aber alles gut gegangen", versichert Carolin Markewitz. Auch Ophelia, die Neue aus München, hat sich inzwischen eingelebt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2015

Christin Grödel

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