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Dok-Film über Natur- und Umweltschule Dresden feiert im Programmkino Ost Premiere

„Kind sein. Selbstporträts mit Schule“ Dok-Film über Natur- und Umweltschule Dresden feiert im Programmkino Ost Premiere

Der Dokumentarfilm „Kind sein. Selbstporträts mit Schule“ feiert am 2. Mai im Programmkino Ost Premiere. Die Dresdner Regisseurin Claudia Reh hat einen Film über die Kinder der Natur- und Umweltschule Dresden gedreht.

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Regisseurin Claudia Reh.

Quelle: Elena Pagel

Dresden. Ein kurzer, doch ganz besonderer Dokumentarfilm hat am 2. Mai im Programmkino Ost Premiere: „Kind sein. Selbstporträts mit Schule“ heißt er. „Es ist ein Film über eine kleine Dresdner Schule, große Gedanken, die Bildungsdebatte und Kinder, die ungeachtet von Erwachsenendiskussionen ihren Weg gefunden haben“, steht in der Ankündigung. Die kleine Schule, um die es geht, ist die Natur- und Umweltschule (NUS) Dresden. Sie liefert sich seit der Eröffnung im September 2011 einen zähen Kampf mit der Bildungsagentur um ihren Fortbestand. Im Moment läuft ein Klageverfahren am Oberverwaltungsgericht Bautzen. „Ich habe das alles live miterlebt, bin Zeugin gewesen“, erklärt Claudia Reh, Regisseurin des Films. Die Dresdnerin, die selbst eine Tochter an der Schule hatte, studiert seit anderthalb Jahren Dokumentarfilm an der Filmarche in Berlin. Ein Jahr hat sie an dem Film gearbeitet.

Der 29 Minuten lange Dokumentarfilm handelt aus der Sicht der Kinder. Frieda, Marta, Tillmann, Sophie und Sina, die alle in die 4. Klasse der NUS gehen, erzählen über ihre Schule und worauf es ihnen ankommt im Leben. „Falls wir Erwachsenen vergessen haben sollten, was es eigentlich bedeutet, ein Kind zu sein, dann erklären sie es uns hier noch einmal“, sagt die Regisseurin. Die Hälfte ihrer Schulzeit seien die Kinder der NUS an der frischen Luft, im Wald oder in der Stadt unterwegs, würden selbstorganisiert nach einem Wochenplan lernen, demokratisches Handeln in der Kinderkonferenz üben, Streitschlichten und gegenseitiges Zuhören lernen. Parallel dazu zeigt Claudia Reh die Geschichte um die Genehmigung der freien Schule. Sie blendet die E-Mails ein, die sie als Mutter von der Schule erhalten hat. Jedes Jahr aufs Neue sei sie aufgefordert worden, ihre Tochter an einer öffentlichen Schule anzumelden, erinnert sie sich. „Dies ist die Einladung zu einem Essay, in dem die kindliche Entwicklung über alle Widrigkeiten hinweg die bürokratischen Wege der Genehmigung einer freien Schule ad absurdum führt“, sagt Claudia Reh.

Der Film „Kind sein. Selbstporträts mit Schule“ hat am 2. Mai, 18 Uhr, im Programmkino Ost, Schandauer Straße 72, Premiere. Anschließend findet ein Gespräch mit Regisseurin Claudia Reh und Kindern der Natur- und Umweltschule statt. Es moderiert Katrin Küchler vom Filmfest Dresden. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei Euro.

Von Katrin Richter

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