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Doch Fördermittel für schlanken Ausbau der Königsbrücker Straße

Doch Fördermittel für schlanken Ausbau der Königsbrücker Straße

"Die Prüfergebnisse liegen vor. Wir erarbeiten gegenwärtig die entsprechende Vorlage für die Gremien." In wenigen Tagen soll das Dokument laut Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhard Koettnitz in den Geschäftsgang gebracht werden.

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Hochbetrieb auf der Königsbrücker Straße: Wenn die Haltestellen so ausgebaut werden, dass die Bereiche auch vom Fahrzeugverkehr genutzt werden können, stellt das Wirtschaftsministerium Fördermitteln in Aussicht.

Quelle: Dietrich Flechtner

Seit Ende Januar hat das Amt im Auftrag des Stadtrates noch einmal eingehend die Varianten 7 und 5 für den Umbau der Königsbrücker Straße untersucht.

Ausbau im Bestand (Variante 7) oder überbreiter, vierspuriger Ausbau (Variante 5) standen dabei auf dem Prüfstand. Der Vergleich ist nun Gegenstand einer Entscheidungsvorlage, in der das Straßen- und Tiefbauamt zu einer eindeutigen Empfehlung kommt: "Seitens der Verwaltung ist der bestandsnahe Ausbau die Vorzugsvariante", erklärte Koettnitz. Das hat Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) bereits in der vergangenen Woche bei einem informellen Treffen den verkehrspolitischen Sprechern der Stadtratsfraktionen mitgeteilt.

Hieß es bisher aus dem Sächsischen Wirtschaftsministerium, dass nur ein eigener Gleiskörper und eine leistungsfähige Trasse förderfähig seien - sprich ein vierspuriger Ausbau -, hat sich der Wind laut Koettnitz nun gedreht. Es gebe eindeutige Signale, dass auch für die Variante 7 Fördermittel fließen könnten. "Das Ministerium hat uns Förderung in Aussicht gestellt, wenn die Haltestellenanlagen der Verkehrsbetriebe für die Autos überfahrbar bleiben", so der Amtsleiter.

Gemeint sind die Haltestellen Louisenstraße, Bischofsweg und Tannenstraße, bei denen sich die Straßenbahnen und Autos auf einer Spur arrangieren müssen, wie Koettnitz erklärt, während noch eine weitere Spur für den Fahrzeugverkehr zur Verfügung steht. "Wenn es Fördermöglichkeiten für die Variante gibt, hat sich die Situation deutlich entspannt", findet Koettnitz. Das letzte Wort hat hier der Stadtrat. Zunächst müssen aber erst einmal Ortsbeiräte und der Bauausschuss über die Vorlage der Verwaltung debattieren.

Über die Sanierung der Königsbrücker Straße wird seit Mitte der 1990er Jahre gestritten. Das rund 36 Millionen Euro teure Vorhaben soll 2015 in Angriff genommen werden. Über das Wie des Umbaus scheiden sich die Geister: So hatte die CDU auf einen vierspurigen Ausbau bestanden und erklärt, dass nur diese Variante förderfähig sei (DNN berichteten). Gegner des breiten Ausbaus bezeichneten dagegen die Sanierung im Bestand als Vorzugsvariante. Da sich die FDP-Fraktion zuletzt zu einem bestandsnahen Ausbau bekannte, könnte der Stadtrat für den Vorschlag der Verwaltung stimmen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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