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Die unsichtbaren Kreativen sichtbar machen

Die unsichtbaren Kreativen sichtbar machen

Lange Zeit hatten sie keine große Lobby - die Kreativen in Dresden aus so unterschiedlichen Bereichen wie Musik, Film, Design, Werbung, Architektur, Buch, Kunst und Software.

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Entspannt im Strandkorb der Jung-Firma Neongrau: IHK-Chef Bruntsch und Bürgermeister Hilbert wollen der Kreativbranche helfen.

Quelle: Carola Fritzsche

Jetzt gibt es einen Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft. "Wir gestalten Dresden" heißt die Truppe, die sich bereits am 29. Februar dieses Jahres in der Groovestation (Neustadt) gebildet hat, aber erst nach der Sommerpause in die Offensive geht. Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Günter Bruntsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), waren die ersten offiziellen Besucher bei einem Termin im Betrieb "Neongrau" aus Anlass der DNN-Unternehmens-Sommertour mit Hilbert.

Über 60 Mitglieder habe der neue Verband bereits, teilt die 2. Vorsitzende Claudia Muntschick mit. Die Architektin vom Büro für nachhaltige Stadtentwicklung, Kreativwirtschaft und Denkmalpflege bildet zusammen mit Maik Roßmann, Inhaber der Agentur Weißgrau, das Führungs-Duo der Interessenvertretung. "Wir haben eine Plattform aufgebaut, wollen die kreativen Dresdner Unternehmen und Akteure vorstellen, untereinander vernetzen und die lokalen Wünsche und Bedürfnisse der Szene erfassen", erklärt Muntschick. Sie hofft auf Unterstützung durch die Stadt, vielleicht sogar auf einen finanziellen Beitrag zu den "Initialisierungskosten", wie es Roßmann nennt. Damit seien die Kosten gemeint, die verursacht werden, um die Plattform und kleinere Initiativen "ans Laufen zu kriegen". Denn oft handele es sich in dieser Branche um Kleinstfirmen, die keine Finanzreserven haben. Hilbert hält sich mit konkreten Versprechungen zurück, kann sich zunächst immaterielle Hilfe wie Werbung oder Kontaktevermittlung vorstellen.

"Wir wollen die unsichtbaren Kreativen, die sich öffentlich kaum wahrgenommen fühlen, sichtbar machen", sagt Roßmann. So sucht der Verband mit der Stadt "kreative Macher", um einen Förderpreis 2013 verleihen zu können. Geplant seien auch Teilnahmen an Messen, eine Plattform für eine Leerstandsvermittlung von Räumen sowie Fachseminare, zum Beispiel zu Steuern oder Urheberrecht. Hier könne die IHK unterstützen, bot Bruntsch seine Hilfe an.

Der Mitgliedsbeitrag geht mit fünf Euro im Monat für gering verdienende Kleinunternehmer los. Die Beitragshöhe ist nach Leistungsfähigkeit gestaffelt. Ralf Redemund

www.wir-gestalten-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.09.2012

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