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Die Sanierung des ehemaligen Elbehotels Demnitz geht voran

Die Sanierung des ehemaligen Elbehotels Demnitz geht voran

Im ehemaligen Elbehotel Demnitz am Blauen Wunder in Dresden werden die Bauarbeiten jetzt wieder aufgenommen. Das teilte Inhaber Thomas Diller gegenüber DNN mit.

Die Sandstrahl-Arbeiten im künftigen Restaurant seien bereits abgeschlossen. In diesem Monat soll es nun dort mit dem Innenausbau weitergehen. Zugleich werden nach Angaben von Diller jetzt die Sanitäranlagen des Biergartens am Haus modernisiert. Die geplante Neugestaltung des Biergartens werde auf den umsatzschwächeren Sommer verlegt.

Seit vielen Jahren wartet die Öffentlichkeit auf eine Sanierung des maroden Gebäudes. Nach vorangegangenen Plänen anderer Investoren hatte der Stuttgarter Diller 2004 das verfallende Anwesen erworben und begann ein Jahr darauf mit ersten Arbeiten. Ursprünglich sollte 2006 schon Eröffnung gefeiert werden. Doch es folgte ein über vierjähriger Baustopp, währenddessen das Gebäude weiter verfiel. Nun sollen Erdgeschoss und Zwischengeschoss bis September fertiggestellt sein, das komplette Haus Demnitz im Sommer 2013.

Im Erdgeschossbereich - der frühere Wintergarten - will das Dresdner Gastronomie-Unternehmen WOK, das seit 2006 auch den Biergarten bewirtschaftet, ein Restaurant mit Terrasse betreiben. In unmittelbarer Nachbarschaft soll eine Chocolaterie öffnen. Sie befindet sich derzeit gegenüber am Alten Fährgut und schließt dort in diesen Tagen ihre Pforten. Wenn es keine neuerlichen Verzögerungen gibt, sollen beide Einrichtungen im September öffnen. Als weitere Nutzungen waren Büros und Wohnen vorgesehen. Der frühere Ballsaal wird nicht wieder erstehen.

Diller investiert 4,5 Millionen Euro in das Projekt. Dazu gehört auch, der Investruine mit der Chocolaterie Leben einzuhauchen. Schließlich war Dresden einst eine Hochburg der Schokoladenproduktion. Diese Geschichte darzustellen, gehört mit zu den Plänen des Investors.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.04.2012

Das Hotel wurde 1881 errichtet, galt als Loschwitzer Perle. In seinem Ballsaal wurden einst rauschende Feste gefeiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel die Immobilie zusehends. 1979 wurde sie dann endgültig geschlossen. Dann kaufte schließlich der Stuttgarter Investor das verfallene Gebäude. Seither harrt das denkmalgeschützte Objekt seiner Sanierung. G. B.

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