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Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe steigern Umsatz

Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe steigern Umsatz

Trotz monatelang niedriger Wasserstände und schlechter Schiffbarkeit haben die Häfen an der Oberelbe im vergangenen Jahr Kurs gehalten. Im Vergleich zu 2011 stieg der Umsatz um 700.000 auf 13 Millionen Euro, wie der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO), Heiko Loroff, am Dienstag in Dresden sagte.

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Symbolbild der Elbe.

Quelle: Volkmar Heinz

An den sechs Binnenhäfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien wurden 2,65 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, zwei Prozent weniger als 2011.„Durch den niedrigen Wasserstand der Elbe war die Schifffahrt nicht immer möglich“, erklärte Loroff. Die Häfen hätten versucht, dies durch Logistik zu kompensieren. Binnenschiffe transportierten insgesamt 459.000 Tonnen Güter. Ihr Anteil am Umschlag des Hafenverbundes blieb damit auf Vorjahresniveau.

Die Häfen Riesa und Lovosice wickelten deutlich mehr als 2011 ab. Per Eisenbahn wurden 722.000 Tonnen Güter transportiert. Dabei verzeichneten vor allem die Häfen Riesa und Roßlau Zuwächse.Zwtl.: Investitionen von 35 Millionen Euro geplant„Wir hatten im vorherigen Jahr schwierige Schifffahrtsverhältnisse“, sagte der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Dresden, Klaus Kautz.

Von März bis Dezember hätten die Wasserstände unterhalb des langjährigen Mittelwerts gelegen. Die dennoch positive Bilanz der Oberelbe-Häfen erstaunte ihn. „Ich bin beeindruckt, was die SBO und die gesamte Mannschaft für ein Ergebnis erzielt haben“, sagte Kautz.Auch in den nächsten Jahren setzt der Hafenverbund auf trimodale Transportwege - zu Wasser, auf Schiene und Straße. „Gerade die Häfen Riesa, Dresden und Torgau haben diesbezüglich noch Nachholbedarf“, sagte SBO-Chef Loroff.

So soll der Hafen Riesa in den kommenden drei Jahren weiter als „logistische Drehscheibe“ ausgebaut werden und ein neues Container-Terminal bekommen.In Dresden sei eine Gleisertüchtigung, in Torgau die Instandsetzung einer Kaimauer geplant. Insgesamt stünden für die Oberelbe-Häfen in den nächsten Jahren Investitionen von 35 Millionen Euro an.

Der Hafenverbund Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH beschäftigt derzeit 95 Mitarbeiter. Ungefähr 1.000 Arbeitsplätze an den Häfen hängen indirekt mit dem Unternehmen zusammen. Zum Verbund gehören die Binnenhäfen in Dresden, Riesa, Torgau, Decin, Lovosice und Dessau-Roßlau. Transportiert werden Schrott, Getreide, Sojaschrot, Flussspat, Düngemittel, Stahlbleche, Anlagen und Container.

dapd

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