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Die Last des Laubes - Dresden ertrinkt in Rot und Gelb

Die Last des Laubes - Dresden ertrinkt in Rot und Gelb

Bunte Blätter schmücken in diesen Tagen die rund 30 000 Straßenbäume Dresdens und tauchen die Stadt in einen rot-gelben Farbtopf. Doch der herbstliche Wind bläst das tote Laub Blatt für Blatt auf den Asphalt.

Von Hauke heuer

Dort macht es meist weniger Freude - ist rutschig und verrottet unansehnlich in der Bordsteinrinne.

Damit die Straßen in Dresden laubfrei bleiben, sind derzeit rund 110 Arbeiter im Stadtgebiet damit beschäftigt, die Blätter mit Hilfe von Laubblasgeräten, Kehrmaschinen mit Saugeinrichtungen und von Hand mit Harke und Rechen aufzuklauben. An Straßen, die nicht im Straßenreinigungskalender verzeichnet sind, müssen die Anwohner selber anpacken. Drei Einrichtungen sind in Dresden mit der Laubbeseitigung beschäftigt. Insgesamt kosten die Maßnahmen der Stadt 102 500 Euro. Die Stadtreinigung ist täglich mit 35 bis 40 Mitarbeitern in zwei Schichten auf den Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs. Bis zum Ende der Laub-Saison werden sie 1500 bis 2000 Tonnen Blätter gesammelt haben. Je nachdem, ob der Winter früh oder spät einsetzt. Im letzteren Fall ist die zu erwartende Abfallmenge besonders hoch, da sich die Schneedecke spät schließt und mehr Zeit zum Sammeln lässt. Für die übrigen städtischen Flächen wie Parks, Grünanlagen und Spielplätze ist der Zentrale Technische Dienst der Stadt zuständig. Stattliche 800 Tonnen Laub werden von 50 Mitarbeitern durchschnittlich im Jahr gesammelt und auf dem hauseigenen Sammelplatz in Dresden-Omsewitz kompostiert. Für den Großen Garten und den Schlosspark Pillnitz ist nicht die Stadt, sondern das Land zuständig. 25 Mitarbeiter des Staatsbetriebs Staatliche Burgen, Schlösser und Gärten sind hier im Einsatz.

Um die bunten Blätter los zu werden, können die Sammelstellen (siehe Service) bis zum 8. Dezember auch von Privatpersonen genutzt werden. Das ist allerdings nur kostenfrei, wenn Blätter abgegeben werden, die von städtischen Bäumen gefallen sind. Sonst müssen 50 Cent pro 200 Liter Laub bezahlt werden. Ist der erste Kubikmeter erreicht, kostet jeder weitere angefangene 2,50 Euro. Wer sich seines Laubes lieber mit einem zünftigen Lagerfeuer entledigen möchte, könnte mit dem Gesetz in Konflikt geraten, denn in Dresden ist das Verbrennen von Bioabfällen verboten. Stattdessen empfiehlt es sich, selbst einen Komposthaufen anzulegen oder kleine Mengen in die Biotonne zu schmeißen.

Wertstoffhof Friedrichstadt: Altonaer Straße 15; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 12-19, Samstag 8-12 Uhr; Tel.: 44 55 132

Wertstoffhof Hammerweg: Hammerweg 23; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 7-19, Samstag 8-14 Uhr; Tel.: 44 55 193

Wertstoffhof Johannstadt: Hertelstraße 3, Öffnungszeiten: Montag-Freitag 12-19, Samstag 8-12 Uhr; Tel.: 44 55 270

Wertstoffhof Kaditz: Scharfenberger Straße 146; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 14-19 Uhr, Samstag 8-12 Uhr; Tel.: 44 55 177

Wertstoffhof Leuben: Bahnhofstraße 4; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 12-19, Samstag 8-12.30 Uhr; Tel.: 49 730

Wertstoffhof Pieschen: Heidestraße 34; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 12-19, Samstag 8-12 Uhr; Tel.: 85 84 104

Wertstoffhof Plauen: Pforzheimer Straße 1; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 12 bis 19, Samstag 8 bis 12.30 Uhr; Tel.: 40 35 01 01

Wertstoffhof Reick: Georg-Mehrtens-Straße 1; Öffnungszeiten: Montag-Freitag 7-19, Samstag 8-14 Uhr; Tel.: 44 55 133

Annahmestelle Cossebaude: Talstraße (Steinbruch); Öffnungszeiten: April bis November, jeden 2. und 4. Sonnabend im Monat von 8-11 Uhr, Tel.: 48 87 931

Annahmestelle Gompitz: Altnossener Straße 46; Freitag 13-14 Uhr, Montag, 16-18 Uhr; Tel.: 41 39 232

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.10.2012

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