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Die Inhaberin des Neustädter Spielzeugladens LouisdoOr spendet 20 Handpuppen für Notfallseelsorge

Die Inhaberin des Neustädter Spielzeugladens LouisdoOr spendet 20 Handpuppen für Notfallseelsorge

Eine Puppenkiste wechselte gestern auf der Louisenstraße in der Dresdner Neustadt ihren Besitzer. Barbara Jost, die Inhaberin des Spielzeugladens LouisdoOr, übergab die Kiste mit 20 kleinen Handpuppen an Alexander Kaiser und Tom Gehre vom Verein für Krisenintervention und Notfallseelsorge Dresden.

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Barbara Jost übergab die Puppenkiste in ihrem Laden an Tom Gehre (l.) und Alexander Kaiser (r.) vom Verein für Krisenintervention und Notfallseelsorge.

Quelle: Ralf U. Heinrich

Seit elf Jahren leistet der Verein psychosoziale Hilfe. "Wir betreuen Hinterbliebene, Augenzeugen oder Ersthelfer in traumatisierenden Situationen", erklärt der Vereinsvorsitzende Thomas Gehre. Traumatisierende Situationen seien beispielsweise plötzliche Todesfälle, Verkehrsunfälle oder Suizid. Wenn die Einsatzkräfte vor Ort Bedarf sehen, werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins Krisenintervention und Notfallseelsorge, die rund um die Uhr einsatzbereit sind, durch die Rettungsleitstelle kontaktiert. "Vor Ort sprechen wir mit den betroffenen Menschen oder sind auch einfach nur für sie da", beschreibt Gehre. Ziel ihrer Arbeit sei es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. "Die Leute sind in schwierigen Situationen und wenn wir uns wieder auf den Weg machen, dann möchten wir, dass sie in der Lage sind, mit dem Erlebten umzugehen oder zumindest wissen, wo sie weitere Hilfe bekommen können", erklärt Gehre weiter.

Barbara Jost hat durch einen Brief von dem Verein erfahren. "Ich finde die Arbeit des Vereins sehr gut und wichtig, weil der seelische Aspekt in unserer Gesellschaft häufig vernachlässigt wird. Daher wollte ich ihn gern unterstützen", begründet Jost, warum sie Handpuppen im Wert von 300 Euro spendet. Die Puppen werden künftig in Beratungssituation mit Kindern zum Einsatz kommen. "Mithilfe der Puppen können wir das Vertrauen der Kinder gewinnen und mit ihnen über das Erlebte sprechen", erklärt Gehre.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2014

Sabine Schmidt-Peter

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