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Die Grippe geht um – Hohe Influenza-Zahlen in Dresden

Die Grippe geht um – Hohe Influenza-Zahlen in Dresden

Dresden ist von einer Grippewelle getroffen, wie die Zahlen des städtischen Gesundheitsamtes belegen. Die Influenza-Positivenrate des Robert Koch Instituts (RKI) und die stark erhöhten Erkältungswerte zeigen eine Grippewelle, die laut RKI in der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2015 begann.

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Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen in der Kalenderwoche 6.

Quelle: RKI

Rot gefärbt ist auch sächsische Erkältungs-Karte der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI. Sie zeigt, wie stark akute Atemwegserkrankungen verbreitet sind.

Allein in der siebten Kalenderwoche meldeten Dresdner Ärzte 216 Grippefälle. Die offiziellen Zahlen dürften deutlich höher liegen, da nicht alle Betroffenen zum Mediziner gehen. Im Jahr 2013, bei der letzten stärkeren Grippewelle in der Stadt, lag der Vergleichswert bei 100 Fällen. Während die Auswirkungen wie Schnupfen, Husten und Fieber immer gleich sind, sind die Ursachen unterschiedlich. „Das sind Impfbereitschaft, Veränderungen der Erreger, auf die der Impfstoff noch nicht abgestimmt sein kann und andere unbekannte Einflüsse“, sagt Kerstin Haase, Sachgebietsleiterin Infektionsschutz beim Gesundheitsamt. Allerdings ist die Grippewelle nicht so umfassend, dass das Amt Kindertagesstätten vorübergehend schließen musste. Ein Vorteil sind die Schulferien, die den Kontakt unter Jugendlichen noch eine Woche einschränken. Nur das private Semper-Gymnasium und die Semper-Oberschule hatten noch vor Ferienbeginn ihre Pforten für wenige Tage geschlossen, da etliche Schüler und Lehrer erkrankt waren.

Sachsenweit ist der Krankenstand jedoch weiterhin hoch. Laut RKI sind besonders Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren betroffen und gehen mit ihren Eltern häufiger zum Arzt. Die Influenza-Nachweise sind demnach besonders in der Kalenderwoche 7 deutlich angestiegen. Auch bundesweit breiten sich die akuten Atemwegserkrankungen (ARE) aus. „Der Wert ist bundesweit in der 6. Kalenderwoche 2015 im Vergleich zur Vorwoche deutlich gestiegen. Die Werte des Praxisindex lagen insgesamt im Bereich stark erhöhter ARE-Aktivität“, heißt es offiziell.

Dominik Brüggemann

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