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Die Gaststätte im Dresdner Kulturpalast wird gebaut

Ohne zusätzliche Kosten Die Gaststätte im Dresdner Kulturpalast wird gebaut

Die Zeichen für eine Gaststätte im Erdgeschoss des Kulturpalastes stehen gut. Zwar gibt es noch keine Verträge, aber nach DNN-Informationen ist eine Variante im Gespräch, bei der der Stadt keine zusätzlichen Kosten für den Einbau einer Gastronomie entstehen.

Der Kulturpalast in Dresden vor dem Beginn der Umbauarbeiten.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Zeichen für eine Gaststätte im Erdgeschoss des Kulturpalastes stehen gut. Zwar gibt es noch keine Verträge, aber nach DNN-Informationen ist eine Variante im Gespräch, bei der der Stadt keine zusätzlichen Kosten für den Einbau einer Gastronomie entstehen. Auch Verzögerungen bei der Sanierung der Stadthalle am Altmarkt soll es nicht geben. Baufachleute hatten zusätzliche Kosten von rund 300.000 Euro für den Einbau einer Gaststätte geschätzt. Jetzt gibt es Gespräche mit einem Vertragspartner, der die Investitionskosten übernehmen und die Gaststätte dann an den künftigen Betreiber weitervermieten könnte. Bei dem Betreiber handelt es sich um die ElbeZeit GmbH, die bereits ein Bistro und die nichtöffentliche Kantine für die Mitarbeiter von Philharmonie, Städtischen Bibliotheken und Herkuleskeule betreiben wird. Das Unternehmen ist eine Tochter der Sächsischen Dampfschiffahrt und mit einem Vertrag für alle gastronomischen Leistungen im Kulturpalast ausgestattet.

Als Investor ist nach DNN-Informationen die Stiftung Frauenkirche im Gespräch. Die Stiftung will ihr Besucherzentrum im Kulturpalast nicht wiedereröffnen und sucht nach einer anderen Nutzung für die Räume, für die sie noch einen langfristigen Mietvertrag hat. Im Gespräch ist nun ein Flächentausch mit der Stadt: Die Stiftung übernimmt die zentral gelegenen Räume, die eigentlich für die "Dresden Information" vorgesehen sind, schafft die Voraussetzungen für eine Gaststätte und vermietet sie an die ElbeZeit weiter. Die Stadt übernimmt im Gegenzug die früheren Räume der Stiftung Frauenkirche.

Die "Dresden Information" war mit Beginn der Sanierung des Kulturpalastes 2013 in das Quartier Frauenkirche umgezogen. Der Betreiber lehnt eine Rückkehr ab. Die Neuvergabe der touristischen Angebote durch die Stadt ab 2017 soll ohne Festlegung auf den Kulturpalast ausgeschrieben werden. Für die ehemaligen Räume der Stiftung Frauenkirche an der Galeriestraße sind eine Galerie, ein Besucherzentrum oder ein Forum für Architektur im Gespräch.

In den nächsten Wochen werden die Fassade des Kulturpalasts geschlossen sowie Beleuchtergänge, Technik und Akustik-Elemente unter die Decke des Konzertsaales gebaut. Fotos: Tanja Tröger

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Sollte die Gaststätte Realität werden, wäre das ein Erfolg für die Grünen-Stadtratsfraktionsvorsitzende Christiane Filius-Jehne, die sich vehement für ein Restaurant im Kulturpalast eingesetzt hatte, das ursprünglich nicht vorgesehen war.

Thomas Baumann-Hartwig

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