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Die Freiberger Straße verändert ihr Gesicht: Das erste der drei Hochhäuser soll ab August saniert werden, die Arbeiten für Neubauten laufen bereits...

Die Freiberger Straße verändert ihr Gesicht: Das erste der drei Hochhäuser soll ab August saniert werden, die Arbeiten für Neubauten laufen bereits auf Hochtouren

Bis 2016 wird die nördliche Seite der Freiberger Straße hinter dem Zwingerforum komplett neu gestaltet. Das Dresdner Immobilienunternehmen USD will in dieser Zeit nicht nur die heruntergewirtschafteten drei Hochhäuser auf Vordermann bringen, sondern plant den Zehngeschossern vorgelagert auch drei Neubauten.

Alles in allem entstehen so in den nächsten drei Jahren an der Freiberger Straße etwa 240 Eigentumswohnungen. Die USD investiert über 40 Millionen Euro in das riesige Bauvorhaben.

Die erste kleine Etappe ist bereits geschafft. Nach neun Monaten Bauzeit steht der Rohbau für die östlichste Gruppe der Neubauten. Im Beisein der künftigen Eigentümer der 26 Wohnungen wurde am Freitag Richtfest gefeiert. Dabei durften die Käufer symbolisch die letzten Nägel einschlagen. "Wir wollen mit diesem ersten Bauabschnitt bis August dieses Jahres fertig werden", sagt Jürgen Nufer, der bei der USD mit dem Projekt Freiberger Straße betraut ist.

Unter die Besucher des Richtfestes mischte sich auch der langjährige Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe, Frank Müller-Eberstein, denn er will zusammen mit seiner Frau in eine der Wohnungen des zweiten Neubauabschnitts einziehen. "Wir haben ja derzeit noch unser schönes Haus in Dresden-Plauen, aber wir werden auch nicht jünger. Die Wohnung an der Freiberger Straße ist ähnlich ruhig gelegen, aber sie bietet den Vorteil, dass wir die Geschäfte und Ärzte in der Innenstadt problemlos zu Fuß erreichen können", erklärt Müller-Eberstein.

Im August dieses Jahres soll unterdessen mit der Sanierung des ersten der drei Hochhäuser begonnen werden. Es handelt sich dabei um jenes mit dem markanten Schriftzug "Dresden grüßt seine Gäste", der nach derzeitigem Stand der Dinge erhalten bleibt. Das Anfang der 1960er Jahre errichtete Gebäude ist laut Jürgen Nufer schon komplett leergezogen. Das ging nicht anders, denn das Haus wurde zuletzt unmittelbar nach der Wende teilsaniert und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. "Da ist es mit ein paar Pinselstrichen wahrlich nicht getan", betont Nufer. Zwölf Prozent der Wohnungen seien bereits verkauft.

Zu den Preisen wollte sich der USD-Verantwortliche öffentlich nicht äußern. Allerdings war bereits im Vorfeld durchgesickert, dass man für die geplante Penthouse-Wohnung im Dach des Zehngeschossers eine Million Euro hinblättern muss. Dafür hat man dann aber auch vom Wohnzimmer aus eine wunderbare Aussicht auf die Altstadt von Dresden.

Extra Parkplätze für die Eigentümer der Wohnungen in den Hochhäusern hat die USD nicht vorgesehen. Dafür sind die Tiefgaragen unter den Neubauten sehr großzügig geplant. Dort sollen dann auch die übrigen Bewohner der Häuserzeile ihre Autos abstellen können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.02.2013

Christoph Stephan

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