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Die Firma Kirchhoff & Lehr walzt Metalle für viele denkbare Bereiche des Alltags in die nötige Form

Die Firma Kirchhoff & Lehr walzt Metalle für viele denkbare Bereiche des Alltags in die nötige Form

wer nicht unter klaustrophobischen Anwandlungen leidet, wird wohl spätestens mit dem Großeinkauf unter beiden Armen dem Aufstieg per Muskelkraft aus dem Weg gehen und den Fahrstuhl wählen.

Lift statt Treppe.

Was viele nicht wissen: Die Antriebsmotoren, die sowohl große internationale Unternehmen als auch kleinere Mittelständler in ihren Aufzügen verwenden, produziert das Dresdner Unternehmen Wittur Electric Drives.

115 Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass in der 4000 Quadratmeter großen Produktionshalle im Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee, die leistungsstarken Motoren Kunden in aller Welt erreichen. "65 Prozent unseres Umsatzes machen wir im Aufzugsbereich", erklärt Geschäftsführer Dr. Michael Bork. Die restlichen 35 Prozent des Umsatzes entfallen auf Motoren, die im Industriebereich zum Einsatz kommen. Ein kleines Beispiel: Besonders populär sind in den vergangenen Jahren, im Rahmen der Umstellung auf Erneuerbare Energien, die sogenannten Pitchantriebe für Windkraftanlagen geworden. "Über diese kleinen Motoren, kann die Position der drei Flügel der Windräder je nach Windstärke eingestellt werden", erklärt Bork.

Insgesamt hat die Firma Wittur nur etwa 30 Baureihen im Angebot, doch durch die Anpassung einzelner Produktkomponenten für den Kunden entstehen daraus Millionen verschiedener Produkte. "Wir versuchen immer den individuellen Ansprüchen und Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden", erklärt Bork die Vielfalt. In den drei Bereichen Zerspanung, Baugruppenfertigung und Montage werden die einzelnen Produkte schließlich gefertigt.

Rund 12 000 Motoren für den Industriebereich und 3000 Motoren für den Aufzugsbereich verlassen jährlich die Dresdner Produktionshalle. Der Umsatz lag nach Angaben von Geschäftsführer Bork im Jahr 2012 bei 16,5 Millionen Euro, im vergangenen Jahr bei 18 Millionen Euro.

Unter den 115 Mitarbeitern sind auch vier Azubis beschäftigt. "Wir legen viel Wert darauf, unsere Fachkräfte selbst auszubilden. Auch in diesem Jahr wollen wir nach Möglichkeit wieder drei Schulabgängern die Möglichkeit bieten, bei uns eine Ausbildung zu beginnen", erklärt Michael Bork. Als Voraussetzung nennt er einen guten Realschulabschluss. "Besonders wichtig sind uns die Noten in den technischen Fächer", betont der 46-Jährige.

Wer einen Einblick in die Produk- tionsabläufe der Wittur Electric Drives GmbH erhalten möchte, hat bei der langen Nacht der Industrie die Möglichkeit dazu. "In fünf Gruppen, mit jeweils acht Teilnehmern führen wir unsere Gäste durch alle drei Fertigungsbereiche, so der Unternehmer und betont: "Auch wenn es Nacht ist, wird unsere Fabrik sehr lebendig sein."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2014

Nadine Steinmann

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