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Die Dresdner Herz-Jesu-Kirche hat wieder ein Turmkreuz

Turmbekrönung in luftiger Höhe Die Dresdner Herz-Jesu-Kirche hat wieder ein Turmkreuz

Große Freude herrschte am Freitagvormittag bei den Mitgliedern der Herz-Jesu-Gemeinde in Striesen. Ihr Gotteshaus, die 1905 eingeweihte Herz-Jesu-Kirche, erhielt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am Morgen wieder ein Turmkreuz. Mit einem Kran wurde das vergoldete Kreuz auf die Turmspitze gehoben.

Die 1905 eingeweihte Herz-Jesu-Kirche, erhielt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am Morgen wieder ein Turmkreuz.
 

Quelle: DNN

Dresden.  Große Freude herrschte am Freitagvormittag bei den Mitgliedern der Herz-Jesu-Gemeinde in Striesen. Ihr Gotteshaus, die 1905 eingeweihte Herz-Jesu-Kirche, erhielt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am Morgen wieder ein Turmkreuz. Mit einem Kran wurde das vergoldete Kreuz auf die Turmspitze gehoben, um 10.17 Uhr konnte die Zierde der neugotischen Kirche in luftiger Höhe verankert werden. Auf der Borsberg- und der Krenkelstraße schauten viele Gemeindemitglieder, Anwohner und Passanten zu. Als das Kreuz an seinem Bestimmungsort angekommen war, gab es spontan Beifall. Pfarrer Bernhard Gaar sprach mit den auf dem Gerüst im Kreis um das Kreuz versammelten Bauarbeitern ein Gebet und rief voller Freude aus: „Das Kreuz ist heil!“

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Die Dresdner Herz-Jesu-Kirche hat wieder ein Turmkreuz

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Von unten schaute Altbischof Joachim Reinelt zu. Der 2012 aus Altersgründen freiwillig aus dem Amt geschiedene Kirchenmann hatte ein Strahlen in den Augen: „Endlich ist es soweit! Darauf haben wir solange gewartet.“ Bereits bevor das Kreuz mit dem Kran nach oben befördert wurde, feierte die Gemeinde die Turmbekrönung mit Musik. Die vom Architekten August Menken entworfene Kirche musste bis zum heutigen Tag ohne Kreuz auf dem Turm auskommen. Die Gemeinde sammelte seit Jahren für eine Neuanfertigung. Bei Vorarbeiten wurden Schäden an der Turmhaube entdeckt und entschieden, das ganze Dach neu zu decken. Künftig erstrahlt die Haube in einem hellbraunen Kupferton, die alten Bleche mit grüner Patina wurden bereits fast vollständig entfernt.

Von Jochen Leimert

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