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Die Bühnen für Operette und tjg wachsen

Hoch hinaus! Die Bühnen für Operette und tjg wachsen

Der Unterschied beträgt 2,40 Meter. Jetzt müssen die Handwerker der Staatsoperette in ihrer ruinösen Werkstatt Kulissen mit maximal 5,60 Meter Höhe bauen. Wenn die Operette im Kraftwerk Mitte eingezogen ist, können die Kulissen bis zu acht Meter hoch werden. Also müssen neue Werkstätten her.

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Projektleiter Florian Brandenburg fehlt noch das Dach über dem Kopf. Bis Weihnachten soll es in den Werkstättenneubau der Staatsoperette und des Theaters Junge Generation nicht mehr hineinregnen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Der Unterschied beträgt 2,40 Meter. Jetzt müssen die Handwerker der Staatsoperette in ihrer ruinösen Werkstatt in Leuben Kulissen mit maximal 5,60 Meter Höhe bauen. Wenn die Operette im Kraftwerk Mitte eingezogen ist, können die Kulissen bis zu acht Meter hoch werden. In der neuen Theaterwerkstatt in Cotta lassen sich solche Ausstattungsstücke problemlos bauen. "Wir haben eine maximale Nutzhöhe von 8,25 Meter", erklärt Florian Brandenburg, Projektleiter für das Kraftwerk Mitte bei der städtischen Tochter Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG.

Für 6,18 Millionen Euro entsteht auf einem Nachbargrundstück am Theater Junge Generation (tjg) an der Meißner Landstraße der Neubau für die Werkstätten. "Ein typischer Industriebau", wie Brandenburg erläutert. Bodenplatte, Betonstützen, Wände aus Porenbeton und Dachbinder aus Holz. Zum jetzigen Funktionsgebäude des tjg, das als Lager genutzt werden soll, entsteht eine Verbindung. Weitere Nebengebäude des Theaters werden laut Brandenburg abgerissen. "Zum einen soll das Werkstattgebäude nicht zu wuchtig wirken. Zum anderen will die Stadt das Theatergebäude verkaufen und deshalb die Grundstücke klar abgrenzen." Auch die alten Werkstätten des tjg sollen abgerissen werden.

Für 35 Mitarbeiter entstehen in dem 65 mal 30 Meter großen Industriebau optimale Arbeitsbedingungen. Während tjg und Staatsoperette im Kraftwerk Mitte zusammenwachsen sollen, werden die Handwerker in der neuen Werkstatt in zwei getrennten Teams arbeiten, erläutert Schaller. "Das hängt damit zusammen, dass wir an der Operette einen Haustarifvertrag haben, der noch bis Ende 2021 läuft." Einen solchen haben die Kollegen am tjg nicht, so Lutz Hofmann, technischer Leiter der Bühne. Wenn aber vor einer Premiere an der Operette besonders viel Arbeit anfällt, werden die tjg-Kollegen mithelfen, kündigte er an.

Einsparpotenzial an Mitarbeitern sieht weder Hofmann noch Mario Radicke, Technischer Leiter der Operette. "Wir können hier zwar die Arbeitsabläufe wesentlich besser gestalten als in den alten Gebäuden. Aber größere Kulissen bedeuten auch mehr Arbeit", so Radicke. Tischler, Schlosser, Dekorateure und Maler werden alle Hände voll zu tun haben, um die Bühnenbilder zu liefern, wenn die beiden Häuser am neuen Standort im Dezember 2016 den Spielbetrieb aufnehmen.

Bis Weihnachten soll der Werkstättenneubau winterfest gemacht werden. Dann werden laut Brandenburg der Innenausbau und die technische Gebäudeausrüstung beginnen. Jede Menge Maschinen müssen installiert werden für Farbsprühraum, Plastikwerkstatt, Tischlerei oder Schlosserei.

Thomas Baumann-Hartwig

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