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Die Albertstadt öffnet ihre Tore

Die Albertstadt öffnet ihre Tore

Garnisonkirche, Stauffenbergallee 9: 10/11/13/14/16 Kirchenführungen, ab 10.30 stündl. Offizierschule des Heeres, Marienallee 14: 10.30 Konzert Schwed.

Bereitschaftspolizei, Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge: Stauffenbergallee 18: 10.30/13.30 Polizeihundestaffel, 11.30/14.30: Puppenbühne mit POLDI, 12.30/15.30 Führungen durch das Lagezentrum, Technikschau

Garnisonkirche, Stauffenbergallee 9: 10/11/13/14/16 Kirchenführungen, ab 10.30 stündl. Turmbesteigungen

Offizierschule des Heeres, Marienallee 14: 10.30 Konzert Schwed. Militärorchester, 11/14/16 Drillteam Wachbataillon, 13 Enthüllung Pionierdenkmal, 11-15 Verpflegung in der Truppenküche

Friedhofführungen: 11/13.30 Nordfriedhof, Kannenhenkelweg, 12.30/15 Sowjetischer Garnisonfriedhof, Marienallee

Arbeitskreis Sächs. Militärgeschichte, Olbrichtplatz 3 (Torhaus): 11/13 Führung Kammergebäude ehem. Grenadierkaserne Marienallee 10, 12/14 Vorstellung histor. Uniformen, 14-15 Konzert Zollkapelle Hof am Olbrichtplatz

Das ganze Programm ist im Internet unter www.albertstadt.sachsen.de einsehbar.

Von Jane Jannke

Sie ist eigentlich noch gar nicht so alt, die Dresdner Albertstadt. Benannt nach König Albert von Sachsen, wurde sie erst ab 1867 als Militärstadt der königlich-sächsischen Armee nördlich der damaligen Dresdner Stadtgrenzen errichtet. Lange Jahre blieb sie damit normalen Dresdnern verschlossen. Dass das heute ganz anders ist, wird das Viertel am Sonnabend zum "Tag der Offenen Albertstadt" unter Beweis stellen. Zwischen 10 und 17 Uhr öffnen dort zahlreiche Häuser ihre Pforten.

So gestattet beispielsweise das Gefängnis am Hammerweg seltene Blicke hinter ihre "schwedischen Gardinen". Im MDR-Landesfunkhaus dürfen die Besuchern den Machern des Sachsenspiegels über die Schulter schauen. Im Amtsgericht an der Hans-Oster-Straße können Gäste juristischen Fachvorträgen lauschen und Kinder Gerichtsverhandlungen nachspielen.

Wer wissen will, wie gut Dresden für den Katastrophenfall gerüstet ist, sollte dem Technischen Hilfswerk an der Fabricestraße einen Besuch abstatten. Im "Polizeistädtchen" an der Stauffenbergallee gibt es Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Führungen. Auf die Kleinen warten dort Puppenspielvorführungen und Polizei-Dino "Poldi". Auf dem Gelände der Offizierschule an der Marienallee erhalten die Gäste Kostproben aus dem Ausbildungsprogramm, das Drillteam des Wachbataillons führt Exerzierübungen vor, eine Kletterwand lockt mit Adrenalin- schüben. Auch kann man auf geführten Rundgängen in das sonst verschlossene Innenleben der geschichtsträchtigen Albertstadtkaserne vordringen.

Aber nicht nur Behörden beteiligen sich. Auch das Militärhistorische Museum, die Garnisonkirche St. Martin, die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen und viele andere laden zum Einkehren ein. Ein Pendel-Bus verkehrt ab der Albertstadtkaserne an der Marienallee und bringt Gäste zu Führungen auf den Nordfriedhof sowie den sowjetischen Garnisonfriedhof, die erstmals in das Festprogramm integriert wurden.

Einen der Höhepunkte bildet die Einweihung eines zwölf Meter hohen Pionierdenkmals, das seit dem vergangenen Jahr aufwendig restauriert worden war. Ab 1923 hatte es am Terrassenufer auf Höhe der Synagoge gestanden, war jedoch 1947 demontiert und in den Kasematten eingelagert worden. Der das Denkmal einst krönende Löwe aus Gusseisen wurde 1953 an der Albertbrücke wiederaufgestellt, 1969 jedoch Opfer eines Verkehrsunfalls. Ein Abguss ziert seit 2000 das Kinderzentrum im Krankenhaus Friedrichstadt. Auf dem Gelände der Offizierschule wird das Denkmal zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Pioniersoldaten künftig in voller Gänze eine dauerhafte Heimat finden. Die Einweihung beginnt um 13 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2012

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