Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Diakonissenkrankenhaus baut Notfallambulanz - Patienten sollen schnellere Versorgung erhalten

Diakonissenkrankenhaus baut Notfallambulanz - Patienten sollen schnellere Versorgung erhalten

Das Diakonissenkrankenhaus hat mit dem Bau einer neuen Notfallambulanz begonnen. In dem Krankenhaus an der Bautzner Straße soll für drei Millionen Euro ein 540 Quadratmeter großer, eingeschossiger Neubau neben dem Eingang der jetzigen Notfallambulanz entstehen, kündigte Verwaltungsdirektor Matthias Schröter an.

Voriger Artikel
Erste Akten ziehen ins neue Dresdner Zwischenarchiv an der Heeresbäckerei
Nächster Artikel
Provisorium soll Insolvenz der DTG abwenden

Projektleiterin Birgit Dietze und Architekt Harald Just sind an den Planungen für die neue Notfallambulanz beteiligt.

Die neue Einrichtung sei künftig die zentrale Anlaufstelle im Diakonissenkrankenhaus, die Patienten im Notfall sowie zum stationären Aufenthalt aufnimmt und eine moderne, medizinische Erstversorgung bieten werde, so Schröter. Als Bauzeit sind acht Monate vorgesehen, die Planungen hatten 2008 begonnen.

Nach der Inbetriebnahme der neuen Notfallambulanz werden dann die Arbeiten im Altbau fortgesetzt und die dortigen Räumlichkeiten mit 646 000 Euro umgestaltet. Die Gesamtkosten für beide Bauphasen übernimmt der Träger des Krankenhauses, die Diakonissenanstalt Dresden.

Seit Montag sind Arbeiter dabei, ein altes Trafohäuschen an der Stelle abzureißen, wo der Neubau entsteht. Die neue Notfallambulanz an der Holzhofgasse wird unter anderem mit einem Schock- bzw. Reanimationsraum, fünf Behandlungsräumen sowie Toiletten-, Umkleide- und Waschräumen ausgestattet, berichtet der Architekt Harald Just. In dem Gebäude entsteht auch die neue Rezeption für die Aufnahme stationärer Patienten. Die Notfallwagen erhalten zudem eine breitere Auffahrt. Im Altbau sind weitere Wartebereiche und Behandlungszimmer für ambulante Sprechstunden geplant.

Wegen des ungünstigen Baugrundes wird der Neubau allerdings auf einer Pfahlgründung errichtet, erklärt Just. Bei dieser Konstruktion werden Stützen aus Hochleistungsbeton in den Boden gerammt, auf die eine Bodenplatte gesetzt wird, welche teilweise den Kanal der unterirdisch verlaufende Prießnitz überragt. Der bestehende Baumbestand bleibt größtenteils erhalten. Vorgesehen ist auch eine Dachbegrünung des Neubaus.

Projektleiterin Birgit Dietze will die Auswirkungen auf Patienten, Besucher und Mitarbeiter auf ein Minimum reduzieren, verspricht sie. Während der Bauarbeiten fallen fünf Parkplätze an der Notfallambulanz weg. Notfallpatienten können zudem nicht mehr die Einfahrt Prießnitztor auf der Holzhofgasse nutzen, der Zugang erfolgt über den Wirtschaftseingang links daneben.

Mit dem Neubau wolle man vor allem auf die steigende Zahl von Patienten reagieren, die sich ambulant im Krankenhaus behandeln ließen, sagt Matthias Schröter. 2011 versorgten die Mediziner knapp 25 000 Menschen im Diakonissenkrankenhaus, rund die Hälfte ambulant.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2012

Benjamin Winkler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.