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„Diako“ weiht Parkhaus und Verwaltungsgebäude ein

Verkehrschaos hat ein Ende „Diako“ weiht Parkhaus und Verwaltungsgebäude ein

Gute Nachrichten für Patienten, Besucher und Mitarbeiter: Am Diakonissenkrankenhaus ist am Freitag das neue Parkhaus eingeweiht worden. 161 Stellplätze stehen Anfang Dezember zur Verfügung, die nervige Parkplatzsuche an der Klinik dürfte damit ein Ende haben. Auch das neue Verwaltungsgebäude ist fertig.

Noch sind Restarbeiten am Parkhaus zu erledigen.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Gute Nachrichten für Patienten, Besucher und Mitarbeiter: Am Diakonissenkrankenhaus ist am gestrigen Freitag das neue Parkhaus eingeweiht worden. 161 Stellplätze stehen voraussichtlich ab dem 1. Dezember in der Holzhofgasse zur Verfügung, die nervige Parkplatzsuche an der Klinik dürfte damit ein Ende haben. Bevor es soweit ist, stehen allerdings noch Restarbeiten an: Das Parksystem mit Schranke wird noch installiert, die Parkflächen beschriftet.

Fertig dagegen ist die in dem Gebäude integrierte neue Verwaltungsabteilung. Gut zwei Jahre haben die Arbeiten an dem künftig Else-Freier-Haus genannten Komplex gedauert. Insgesamt 4,5 Millionen Euro hat die Diakonissenanstalt in den Bau investiert. Im Bürogebäude finden auf drei Etagen der Vorstand, Teile der Verwaltung und die Diako Verwaltungsgesellschaft mbH ihren Sitz, im Erdgeschoss erhält der Ambulante Hospizdienst der Diakonissenanstalt seinen neuen Standort mit Büroräumen und einem Veranstaltungsraum.

Mit der Einweihung geht für die Verantwortlichen ein langer Kampf zu Ende. „Zwar ist es noch neu und ungewohnt, hier zu stehen, und gleichzeitig hat dieses Haus eine lange Geschichte“, sagte Vorstand Dr. Matthias Schröter. Bereits 2009 hätte man den Wunsch ans Stadtplanungsamt herangetragen, ein Parkhaus bauen zu wollen. Erst 2012 folgte die Genehmigung, nach einigen Diskussionen über Größe und Fassadengestaltung. „Es war keine einfache Baustelle“, fasst es Dr. Schröter zusammen.

Mit der Namensgebung knüpft der Vorstand an sein Vorhaben an, auf dem Campus eine Erinnerungskultur zu etablieren, die an das Leben und Wirken der Diakonissen erinnert. Else Freier lebte von 1921 bis 2002 und versah ihren Dienst überwiegend im Hauswirtschaftsbereich des Dresdner Mutterhauses, wo sie „mit unglaublicher Geschwindigkeit Teller säuberte“, wie sich Rektor Dr. Thilo Daniel erinnerte.

Von Christin Grödel

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