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Diako eröffnet neue Notaufnahme - Drei Millionen Euro für eine freundlichere Atmosphäre und kürzere Wartezeiten

Diako eröffnet neue Notaufnahme - Drei Millionen Euro für eine freundlichere Atmosphäre und kürzere Wartezeiten

Nach drei Jahren Planung und acht Monaten Bauzeit wird am Montag die neue interdisziplinäre Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses eröffnet.

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Verwaltungsdirektor Matthias Schröter (l.), Chefarzt Thorsten Jacobi und Teamleiterin Isabell Leipold vor der neuen Notaufnahme.

Quelle: Christian Juppe

Von Jane Jannke

Damit sind die Tage, in denen Notfallpatienten durch muffige Kellergänge geschoben wurden oder in den engen, dunklen Altbau-Fluren saßen, endgültig vorbei. Für rund drei Millionen Euro hat das Krankenhaus nach einem Entwurf des Architekturbüros Just-Projekt GmbH in Berlin einen 540 Quadratmeter großen Neubau mit hellen Räumen und freundlicher Atmosphäre erhalten. In den kommenden Monaten folgt in einem zweiten Bauabschnitt für weitere 600 000 Euro die Modernisierung des angrenzenden Ambulanzbereiches.

Jeweils rund 12 000 ambulante und stationäre Patienten durchlaufen pro Jahr Notaufnahme und Ambulanz des Diakonissenkrankenhauses. "Die wachsenden Patientenströme in der bisherigen Lösung im Altbau adäquat zu behandeln, war nicht mehr möglich", konstatierte Verwaltungsdirektor Matthias Schröter. Mit dem Neubau verändert sich nun nicht nur die räumliche Situation, sondern auch das Arbeitsprinzip.

"Geschaffen wurde eine Notfallambulanz, die an den tatsächlichen Arbeitsabläufen orientiert ist", erklärte der stellvertretende Ärztliche Direktor Thorsten Jacobi. Die Versorgung der Patienten wird künftig zentral von einem zweiköpfigen Koordinatorenteam gesteuert. Nach dem neu eingeführten Manchester-Triage-System wird jeder Patient zunächst einer medizinischen Soforteinschätzung unterzogen. "Hierbei wird der Schweregrad der Bedrohungslage festgestellt", erläutert Jacobi. Die Behandlung erfolge dann je nach Dringlichkeit. Patienten hätten dadurch künftig mit wesentlich kürzeren Wartezeiten zu rechnen - diese rangieren derzeit noch im Schnitt bei 20 Minuten.

Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus einem diensthabenden Chirurgen und einem Internisten sowie zwei Schwestern, gewährleistet rund um die Uhr die fachgerechte Versorgung der Patienten. Hierfür stehen neben einem mit modernster Technik ausgestatteten Schockraum für akute Notfälle fünf weitere Behandlungsräume für minder schwere Erkrankungen zur Verfügung. Damit, so Vize-Direktor Jacobi, seien die Erfordernisse eines Traumazentrums mindestens des Levels I erfüllt.

Der gesamte Durchlauf eines Patienten durch die Notaufnahme von der Aufnahme bis zur Befunderstellung wird in einem Funktionsbereich elektronisch dokumentiert. Insgesamt können sechs Ärzte und Schwestern künftig bis zu sieben Patienten gleichzeitig versorgen. "Im Katastrophenfall können wir aber noch weitaus mehr Menschen bei uns aufnehmen", betont Dirk Meisel, der die Notaufnahme leiten wird.

Weitere 17 Wochen wird nun die Modernisierung des ambulanten Sprechstundenbereiches in Anspruch nehmen, in dem bislang auch die Notaufnahme integriert war. Pünktlich zum 120. Geburtstag im nächsten Jahr sollen Ambulanz und Notaufnahme dann in neuem Glanz erstrahlen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2012

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