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Deutlicher Anstieg: Eigentumsquote in Dresden liegt bei 14 Prozent

Deutlicher Anstieg: Eigentumsquote in Dresden liegt bei 14 Prozent

Von den 69 000 Eigentumswohnungen in Dresden werden 56 000 weitervermietet und nur 10 700 von den Besitzern wirklich selbst bewohnt. Dies teilte das Statistische Landesamt in Kamenz auf DNN-Anfrage mit.

Die Kommunale Statistikstelle der Stadt bestätigt, dass die sogenannte Eigentumsquote etwa 14 Prozent beträgt. Sie berücksichtigt auch die 27 000 selbst genutzten Eigenheime auf Dresdner Flur. Grundlage für diese Daten ist allerdings eine nicht mehr taufrische Gebäude- und Wohnungszählung vom Mai 2011.

Gegenüber 1995, als es in der sächsischen Landeshauptstadt nur 9500 Eigentumswohnungen gab, hat sich deren Zahl mittlerweile mehr als versiebenfacht. "Die zunehmende Inflationsangst, gekoppelt mit den aktuell niedrigen Zinsen, hat das Interesse an Wohneigentum in den vergangenen Jahren beflügelt", erklärte kürzlich Michael Kiefer, der Chefanalyst von "Immobilienscout 24", bei einem Pressegespräch in Dresden. Vor allem in Reick und der Friedrichstadt seien die Kaufpreise in den letzten zwölf Monaten regelrecht explodiert - mit Steigerungen von über 13 Prozent. Seinen Angaben zufolge zählt insbesondere Reick mittlerweile zu den teuersten Standorten für Eigentumswohnungen in ganz Dresden mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 2057 Euro. Für eine 90 Quadratmeter große Drei-Raum-Wohnung muss man demnach 185 000 Euro hinlegen.

Absoluter Spitzenreiter bei den Kaufpreisen ist allerdings analog zu den Mieten das Gebiet der Inneren Altstadt. Unsere Musterwohnung kostet hier im Schnitt 225 000 Euro. Die Analysten der Firma "Aengevelt" haben errechnet, dass die Preise für Eigentumswohnungen zwischen 2011 und 2012 unterm Strich um ein Drittel nach oben geklettert sind.

Logischerweise gilt Dresden bei Investoren und damit nicht zuletzt auch bei Kapitalanlegern als beliebtes Pflaster. Das hängt mit den überdurchschnittlich hohen Renditen zusammen, die sie in der sächsischen Landeshauptstadt erzielen können. Die Spanne reicht von 5,5 Prozent in sehr guten Lagen (Altstadt, Blasewitz, Loschwitz, Striesen) bis hin zu knapp 7,5 Prozent in einfachen Lagen. "Vor allem Stadtteile wie Plauen mit viel Nachfrage und derzeit wenig Angebot, aber auch Gegenden nahe der Heide bieten viel Potenzial für Neubauten", meint Geschäftsführer Wulff Aengevelt.

Auch die Baulandpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind in den vergangenen Jahren gestiegen, jedoch vergleichsweise moderat. Durchschnittlich müssen pro Quadratmeter 127 Euro gezahlt werden, im Jahr 2002 waren es noch 20 Prozent weniger, also 105 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.10.2013

Christoph Stephan

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