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Der letzte Weg sächsischer Weihnachtsbäume / 90 Sammelstellen in Dresden

Der letzte Weg sächsischer Weihnachtsbäume / 90 Sammelstellen in Dresden

Die übergroße Mehrzahl der sächsischen Weihnachtsbäume wird in den nächsten Wochen zu Kompost verarbeitet. Das Einsammeln durch von den Kommunen beauftragte Entsorger hat bereits begonnen, wie eine dapd-Umfrage ergab.

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An insgesamt 90 Stellen können Dresdner ihren Weihnachtsbaum zurückgeben.

Quelle: Stadt Dresden

Grundsätzlich werde aber nur der abgeschmückte Baum entsorgt.

In der Landeshauptstadt Dresden etwa können bis zum 12. Januar die Bäume kostenlos an 90 Sammelplätzen im Stadtgebiet abgeliefert werden. Am letzten Tag der Aktion stehen nach Angaben der Stadtverwaltung außerdem zusätzlich Pressmüllfahrzeuge an ausgewählten Stellen bereit.

Auch in Leipzig gibt es nach Auskunft der Stadtreinigung mehrere Ablagestellen. Dort haben die Messestädter bis zum 31. Januar Gelegenheit, ihre Nadelbäume zu entsorgen. „Leider haben wir jedes Jahr Grund zur Sorge, dass die Leute ihre Bäume aus dem Fenster werfen“, sagt Stadtreinigungs-Sprecherin Ute Brückner. Dies sei ebenso wie das Verbrennen von Weihnachtsbäumen verboten.

In Chemnitz holt der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) bis zum 19. Januar neben den Biotonnen abgelegte Bäume bis zwei Meter Höhe zusammen mit dem Biomüll ab. Auch mit Schnur zusammengebundene Nadelholzbündel werden mitgenommen. Die Abgabe von Bäumen direkt in Kompostieranlagen ist hingegen entgeltpflichtig, wie eine ASR-Sprecherin sagte.

Grundstücksbesitzer können indes ihre Bäume nach Angaben des sächsischen Umweltministeriums selbst zerkleinern und kompostieren. Wenn das Holz trocken genug sei, könne es auch im Kamin verbrannt werden. Nicht erlaubt sei die Verbrennung im eigenen Garten oder die Entsorgung im Wald.

Das Ministerium weist darauf hin, dass Weihnachtsbaumverbrennungen nur im Einzelfall bei Brauchtumsfeuern möglich sind. Dabei gehe es nicht um Abfallentsorgung, sondern um die Pflege einer Tradition. Die Entscheidung obliege den örtlichen Behörden.

dapd

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