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Der erste Carrotmob in Dresden brachte 450 Euro ein

Der erste Carrotmob in Dresden brachte 450 Euro ein

Dresden.Der erste Dresdner Carrotmob am Nikolaustag hat 770 Menschen zum Einkaufen animiert. Da sich die Konsumkette Frida vorab verpflichtet hatte, 10 Prozent seines Umsatzes zu spenden, kamen so 450 Euro für die Dresdner Tafel zusammen, teilte das Unternehmen mit.

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Florian André Unterberger, der Vorsitzende des Vereins Dyna-Mitt e.V, Sophie Micheel, Vereinsmitglied, und Filialleiter Karsten Händel beim "carrotmob" im Frida der Centrum-Galerie.

Quelle: Dominik Brüggemann

Obwohl eine vierstellige Summe klar verfehlt wurde, ist der junge Verein Dyna-Mitt, der die Aktion ins Leben gerufen hatte mit dem Erlös zufrieden: „Für den Anfang sind 450 Euro ein ordentliches Ergebnis; bei einem Umsatz-Anteil von 10 Prozent konnten wir kaum mehr herausholen. Wir hoffen für das nächste Mal allerdings auf einen besseren Bieterwettbewerb, so dass wir in die Nähe der 20 Prozent oder höher gelangen."

Am Dienstag kauften insgesamt 770 Menschen zwischen 14 und 20 Uhr beim Frida-Markt in der Centrum Galerie ein und erzielten einen Umsatz von rund 4100 Euro.

„Der Termin für die Spendenübergabe an die Tafel wird im Laufe der nächsten Woche stattfinden", so der Vereinsvorsitzende Florian André Unterburger.

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Neu war die Aktion auch für den Filialleiter Karsten Händel. „Ich wusste bislang, was ein Flashmob ist, die Form des Carrotmob war mir aber neu. Aber die Leute erklären unseren Kunden das Prinzip ja ganz anschaulich."

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Die Idee ist durchdacht: Das Geschäft verpflichtet sich, einen Teil des Umsatzes zu spenden oder in effizientere Technik zu investieren und umgekehrt rühren die Veranstalter die Werbetrommel. Hierdurch soll der Umsatz erhöht und gleichzeitig ein Beitrag für das Gemeinwohl geleistet werden. „Das Prinzip zeigt, dass Wirtschaft und Gemeinwohl kein Gegensatz sein müssen", ist sich Unterberger sicher. Die Karotte symbolisiert daher das positive Prinzip der Belohnung, ähnlich einem Esel, der für gute Leistungen gefördert wird.

Einen kleinen Anteil an der Umsatzsteigerung für den guten Zweck steuerte Jan Richter bei. Brot, Getränke, Obst und auch Karotten kaufte er ein. „Ich habe durch die Flyer von der Aktion erfahren", sagt er. Besonders die Idee, durch den konzentrierten Einkauf Geld zu spenden, findet er lobenswert. „Sonst würde ich hier heute nicht einkaufen" ergänzt er.

Der Verein Dyna-Mitt e.V. ist erst einige Monate alt, die bislang zehn aktiven Mitglieder haben in dieser Zeit jedoch schon Einiges auf die Beine gestellt. Im Fokus der Arbeit liegt das Engagement für das Gemeinwohl und die Politik. „Wir wollen mehr junge Leute für diese Themen begeistern", erklärt Unterberger. Sophie Micheel wurde bereits überzeugt. Die Studentin an der Technischen Universität Dresden mag Aktionen wie den Carrotmob. „Mit diesen sinnvollen Ideen regen wir dazu an, anderen Menschen auf einfache Art zu helfen", beschreibt sie den Versuch. Das gesammelte Geld soll in den kommenden Tagen der Dresdner Tafel überreicht werden.

Dominik Brüggemann / JV

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