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Der Wasaplatz soll schöner werden: Stadt stellt Pläne für Umgestaltung vor

Der Wasaplatz soll schöner werden: Stadt stellt Pläne für Umgestaltung vor

Der Wasaplatz, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt Dresden, soll innerhalb der nächsten Jahre verschönert werden. Im Rahmen einer Bürgerversammlung im Ortsamt Prohlis stellten Vertreter des Stadtplanungsamtes und des verantwortlichen Architekturbüros am Mittwochabend erstmals detaillierte Pläne für die Umgestaltung vor.

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Der Wasaplatz soll in den kommenden Jahren neu gestaltet werden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Etwa 100 interessierte Strehlener waren der Einladung gefolgt.

„Das Projekt geht einher mit der geplanten Gleisverlegung von der Wasa- in die Oskarstraße“, erklärte Angela Aurin vom Büro „Rehwaldt Landschaftsarchitekten“. Unter anderem soll die 1898 gepflanzte Eiche in der Mitte des Wasaplatzes künftig besser zur Geltung kommen. Dies will die Stadt mit ganz neuen Blickbeziehungen erreichen.

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Der Wasaplatz in Dresden-Strehlen im aktuellen Zustand. Der Platz soll hochwertiger werdern, lautet der Plan der Stadt.

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Insbesondere die Platzostseite wird den Planungen zufolge deutlich aufgewertet. So steigt der Grünflächenanteil um 50 Quadratmeter. Der Platz neben dem frisch sanierten Vierseithof an der Kreischaer Straße ist als eine Art zweites Stadtteilzentrum im Sinne eines Marktplatzes konzipiert. Dort sollen bis zu elf Händler regelmäßig ihre Waren feil bieten können.

„Machen wir uns nichts vor, aus dem Wasaplatz wird niemals eine grüne Oase oder ein Abenteuerspielplatz. Dafür ist er einfach viel zu sehr befahren. Dennoch ist es unser Ziel, die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern“, sagte Angela Aurin. Beim Publikum stießen die vorgestellten Planungen größtenteils auf Zustimmung.

Im Zuge der Umgestaltung sind auch neue angehobene Radwege geplant, speziell im Haltestellenbereich entlang der Lockwitzer Straße. „Aufgrund der baulichen Gegebenheiten werden wir diese allerdings nicht überall errichten können“, erklärte Aurin. Aus der August-Bebel-Straße will die Stadt derweil eine richtige Sackgasse machen. Zur Zeit dürfen Taxis von hier aus noch durch die angrenzende Bushaltestelle fahren. Besonderes Augenmerk wird jedoch auf die Bepflanzung des künftigen Marktplatzes gerichtet. Der Investor des benachbarten Vierseithofes plant bereits im Außenbereich ein gemütliches Café. Daran will die Stadt laut Angela Aurin anknüpfen. So soll beispielsweise eine spezielle Rosenart gepflanzt werden, die nach der Prinzessin Carola von Wasa-Holstein-Gottorp benannt ist, der Namensgeberin des Wasaplatzes und als Gemahlin von Albert I. letzte sächsische Königin.

Die Kosten für die Umgestaltung schätzt das Stadtplanungsamt auf knapp eine Million Euro. Amtsleiter Stefan Szuggat verwies im Rahmen der Bürgerversammlung darauf, dass dieses Geld bislang nicht im Dresdner Doppelhaushalt eingestellt ist, weil die Planungen noch lange nicht abgeschlossen seien. Die Strehlener müssen sich also noch einige Zeit gedulden, bis sie über einen attraktiveren Wasaplatz flanieren dürfen. Dessen heutige städtebauliche Form geht auf das Jahr 1880 zurück, als das Hotel Königshof, die umliegenden Villen und das Geschäftshaus mit der Wasa-Apotheke entstanden.

Christoph Stephan

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