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Der Gärtner des Maharadscha

Start ins Themenjahr im Schlossmuseum Dresden-Pillnitz Der Gärtner des Maharadscha

Wer war der „Gärtner des Maharadscha“? Warum ist der Mann, der in Lohmen geboren wurde und in Pillnitz das Einmaleins des Gärtnern lernte, noch heute in Indien derart berühmt und wird hochverehrt? Antwort auf diese Fragen gibt eine Sonderschau vom 30. April an im Schlossmuseum Pillnitz.

Die Sonderschau über den Gärtner des Maharadscha in Dresden-Pillnitz eröffnet.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  „Er war nicht nur ein begeisterter Gärtner und Gartenarchitekt, sondern ein sehr fortschrittlicher und wissbegieriger Mensch, arbeitete sich hoch zum Architekten und Stadtplaner“, sagt Ausstellungskuratorin Anja Eppert vom Schlösserland Sachsen über Gustav Hermann Krumbiegel (1865-1956). Der gebürtige Lohmener lernte in Pillnitz das Einmaleins des Gärtnerns. In England mauserte er sich zum Spezialisten für die Vermehrung tropischer Pflanzen, nahm dann in Indien einen steilen Aufstieg und gelangte schließlich als Gärtner des Maharadscha zu Ruhm und Ehre. Sein Werk in diesem Land ist so bedeutsam, dass der Deutsche in der Millionenmetropole Bangalore noch heute sehr verehrt wird.

Krishnaraja Wodeyar IV, Maharadscha von Mysore, Ausschnitt aus einem Foto aus dem Privatarchiv von S

Krishnaraja Wodeyar IV., Maharadscha von Mysore, Ausschnitt aus einem Foto aus dem Privatarchiv von S. Narayana Swamy.

Quelle: Repro: Dietrich Flechtner

Auf die Spuren dieses bis vor kurzem hierzulande unbekannten Sachsen begibt sich die kleine Sonderausstellung im Schlossmuseum Pillnitz. Sie ist vom 30. April an bis zum 1. November zu sehen. Über 60 Exponate und Reproduktionen sowie historische Dokumente und Fotos illustrieren das Leben und Wirken Krumbiegels. Nicht nur Dresdner Museen und Einrichtungen stellten zum Teil noch nie öffentlich gezeigte Exponate zur Verfügung. Unterstützt haben die Schau auch private Leihgeber aus Indien, das Staatsarchiv von Karnataka, die British Library und die Royal Botanic Gardens Kew. Wer möchte, kann in der Ausstellung per iPad mehr zu bestimmten Themen erfahren und zum Beispiel Fotos der Familie Krumbiegel sehen.

Die Ausstellung ist der Auftakt zu einem Themenjahr in Pillnitz, das mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen Bezug auf den Gärtner des Maharadscha nimmt. Die floralen Inszenierungen im Park sind ab Juni zu sehen.

Das Schlossmuseum ist vom 30.4. bis 1.11. dienstags bis sonntags und feiertags 10-18 Uhr geöffnet. Das Tagesticket „Schloss & Park Pillnitz“ kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei.

Von Catrin Steinbach

August-Böckstiegel-Straße 2, Dresden 51.007665 13.872793
August-Böckstiegel-Straße 2, Dresden
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