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Der Erfinder des Dresdner Stollenfestes im Kurzinterview

Der Erfinder des Dresdner Stollenfestes im Kurzinterview

Mutscheller ist der Erfinder des Dresdner Stollenfestes. Auch in diesem Jahr besuchte er den Umzug. Drei Fragen an den jetzigen Vorstand der Kaironos Invest AG, der Anfang der 90er Jahre mit der Hommage Dresden Gesellschaft die traditionelle Handwerkskunst in Sachsen erforschte und pflegte.

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Peter M. Mutscheller, Erfinder des Dresdner Stollenfestes.

Quelle: Dominik Brüggemann
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Peter M. Das Dresdner Stollenfest 2014.

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Frage: Nach dem Jubiläum im vergangenen Jahr strömen wieder Zehntausende Besucher zum Stollenfest. Hätten Sie damals mit so einem Erfolg gerechnet?

Antwort: Absolut nicht, da nach dem ersten Stollenfest noch völlig unklar war, ob es überhaupt eine zweite Auflage geben wird. Damals wollten wir zunächst an das Zeithainer Lustlager erinnern, bei dem der gigantische 1,8-Tonnen-Stollen gebacken wurde. Dass das Fest einen solchen Erfolg haben würde, hat niemand erahnen können. Jetzt ist es glücklicherweise eine toller Festumzug und eine hervorragende Werbung für die Dresdner Bäcker und ihr Handwerk.

Was führte ihrer Meinung zum heutigen Erfolg des Stollenfestes?

Antwort : Es vereint und stärkt die Stollenbäcker. Zunächst trafen sich und buken die Helfer in einer Backstube eines Bäckers, was für denjenigen immer einen Mehraufwand erforderte. Jetzt backen die beteiligten Bäcker mindestens zehn Stollenplatten und setzen sie an einem gemeinsamen Termin zum Riesenstollen zusammen. Das schweißt zusammen, weil sich jeder nach Kräften beteiligt. Und die Stollenplatten schmecken unterschiedlich, weil jeder Bäcker seine geheime Rezeptur benutzt.

Wie schmeckt ihnen der diesjährige Riesenstollen?

Antwort : Wie immer großartig, schon der Duft überzeugt. Dabei muss betont werden, dass auch der Riesenstollen die Mindestanteile des Dresdner Stollenerlasses erfüllt. Die Bäcker können somit anteilig nur mehr zugeben. Und das schmeckt man immer wieder.

dbr

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