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Der Durchschnittsdresdner wird jünger

Landeshauptstadt legt statistische Daten vor Der Durchschnittsdresdner wird jünger

Der Durchschnittsdresdner hat sich von 43 auf 42,9 Jahre verjüngt. Grund dafür ist der Zuzug junger Asylbewerber. In der Altersgruppe der 22- bis 49-Jährigen kommen auf 100 Frauen schon 114 Männer. Diese und viele andere Daten hat die Stadt jetzt veröffentlicht.

Im ehemaligen Technischen Rathaus leben jetzt Asylbewerber. Das hat den Ausländeranteil in Friedrichstadt auf über 20 Prozent erhöht.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Der Stadtteil östliche Südvorstadt hatte Ende 2015 genau wie der Stadtteil Friedrichstadt einen Ausländeranteil von mehr als 20 Prozent. In beiden Stadtteilen hatte der Freistaat Sachsen große Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber eröffnet, in Südvorstadt gibt es außerdem mehrere Studentenwohnheime. Hohe Ausländeranteile von zwölf bis 16 Prozent verzeichnete die Kommunale Statistikstelle auch in den Stadtteilen Innere Altstadt, östliche Seevorstadt, westliche Südvorstadt, Räcknitz/Zschertnitz und Gorbitz-Nord/Neu-Omsewitz. Auch das hängt mit der Unterbringung von Asylbewerbern zusammen.

Der Ausländeranteil in der Stadt lag Ende 2015 bei 6,2 Prozent. 33 810 Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit lebten zu diesem Zeitpunkt in Dresden. Stärkste Nation ist den Angaben der Stadt zufolge Russland mit 2326 Personen, gefolgt von China mit 2316 Personen und Syrien mit 1887 Personen. Die Zahl der in Dresden lebenden syrischen Staatsangehörigen hat sich in diesem Jahr weiter erhöht.

Im Ortsamtsbezirk Klotzsche betrug der Ausländeranteil 4,7 Prozent, in Loschwitz 5,3 Prozent und in Blasewitz 7,8 Prozent. In Leuben haben die Statistiker einen Ausländeranteil von 4,2 Prozent ermittelt. In den Ortschaften Schönfeld/Schullwitz, Altfranken/Gompitz und in Hellerau/Wilschdorf lag der Ausländeranteil bei unter einem Prozent.

Durch den verstärkten Zuzug junger männlicher Asylbewerber hat sich das Durchschnittsalter der Dresdner von 43 Jahren leicht auf 42,9 Jahre verringert. In der Altersgruppe der 22- bis 49-Jährigen kommen indes auf 100 Frauen bereits 114 Männer, während in der Altersgruppe der 60- bis 75-Jährigen ein umgekehrtes Bild zu beobachten sind: Hier kommen nur 83 Männer auf 100 Frauen.

Die vollständige Broschüre „Bevölkerung und Haushalt“ findet sich im Internet unter www.dresden.de/statistik

Von Thomas Baumann-Hartwig

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