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Denkmalschützer: Der TU-Erweiterungsbau in der Helmholtzstraße muss kleiner werden als geplant

Denkmalschützer: Der TU-Erweiterungsbau in der Helmholtzstraße muss kleiner werden als geplant

Der Weg für Sanierung und Ausbau des Barkhausen-Baus an der Technischen Universität Dresden in der Helmholtzstraße ist frei. Das bestätigte Andrea Krieger, Sprecherin des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), auf Anfrage der DNN.

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Der Anbau an den Barkhausenbau kommt - aber die Elektronikforscher. die dort einzihen werden, müssen auch auf andere Standorte ausweichen.

Quelle: Archiv

Der SIB will das 1954 fertiggestellte Gebäude umfassend sanieren. Die Pläne für einen Erweiterungsbau riefen jedoch den Denkmalschutz auf den Plan.

Es kam zu dem seltenen Fall eines erbitterten Streites zwischen dem Landesamt für Denkmalschutz und der städtischen Denkmalschutzbehörde. Während die Denkmalschützer des Freistaates mit dem ursprünglich geplanten Erweiterungsbau mit einer Nutzfläche von 5000 Quadratmetern leben konnten, stellten sich die städtischen Denkmalschützer quer. Mit Erfolg: Laut Krieger hat der Staatsbetrieb deshalb umgeplant und einen kleineren Anbau konzipiert. Dieses Gebäude fand nun auch in der Stadt Zustimmung. Die Flächenreduzierung hat allerdings Folgen für die Elektronikforscher vom Exzellenzcluster "Center for Advancing Electronics" (CfAED). Die Forscher werden auf mehrere Standorte auf dem Universitätsgelände verteilt, so Krieger. So werden in dem neuen Gebäude am Barkhausen-Bau Labors für sie entstehen, aber auch in einem Institutsneubau zwischen Hallwachsstraße und Nöthnitzer Straße (DNN berichteten). In diesen Neubau, der Anfang 2016 fertiggestellt werden soll, sollen auch die Wissenschaftler vom Institut für angewandte Photophysik einziehen.

Im und am Barkhausen-Bau plant der SIB die Sanierung der Außenanlagen inklusive der Technikleitungen, die Trockenlegung des Gebäudes, den Bau einer Technikzentrale und einer zentralen Kälteversorgung. Auch eine Hauptdatenanbindung für den neuen Hochleistungsrechner soll errichtet werden, erklärte Krieger.

Für die gesamte Baumaßnahme seien Kosten in Höhe von 17 Millionen Euro veranschlagt worden, der Baustart sei noch in diesem Jahr vorgesehen. Für einen Teil der geplanten Arbeiten in einem Umfang von neun Millionen Euro liege bereits die Ausführungsplanung vor.

Die Planungen für die weitergehenden Arbeiten werden erst Mitte des Jahres abgeschlossen, schätzt Krieger. Deshalb sei es noch nicht möglich, Angaben zum Baubeginn zu machen, so die SIB-Sprecherin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.05.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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