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Denkmalfreunde unterwegs: Der Tag des offenen Denkmals 2016 in Dresden

Aktionstag Denkmalfreunde unterwegs: Der Tag des offenen Denkmals 2016 in Dresden

Reges Interesse herrschte am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals an den mehr als 40 Anlaufpunkten in der Stadt Dresden. Viel Publikumsverkehr verzeichnete schon zum Beispiel das Lapidarium in der Ruine der Zionskirche.

Im Lapidarium in der Ruine der Zionskirche lagern allerhand Architekturfragmente.
 

Quelle: fs

Dresden.  Reges Interesse herrschte am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals an den mehr als 40 Anlaufpunkten in der Stadt Dresden. Viel Publikumsverkehr verzeichnete zum Beispiel das Lapidarium in der Ruine der Zionskirche. Das Depot für Architekturfragmente beherbergt unter anderem Überreste des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Dresdner Stadtzentrums. Mitglieder des Vereins Pro Pieschen erläuterten zahlreichen Interessierten ihre Ideen für eine Revitalisierung des seit 1994 geschlossenen Sachsenbades an der Wurzener Straße. Außerdem wurden Unterschriften für den Erhalt gesammelt. Das baufällige Gebäude selbst war nicht zugänglich, wie auch die ehemalige Arbeitsanstalt an der Königsbrücker Straße. Auf einer Wiese in der Nähe präsentierte aber der Verein Elixir seine Idee für ein interkulturelles Zentrum in dem maroden Gebäude.

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Der Tag des offenen Denkmals 2016 in Dresden

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Sachsenweit öffneten über 800 historische Stätten ihre Türen unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) verlieh im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Aktionstages im Barockgarten des Schlosses Zabeltitz in Großenhain den sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis. Ausgezeichnet wurde die AG Pegasus der 46. Grundschule Dresden (Dokumentation über das denkmalgeschützte Schulgebäude), eine Lerngruppe des Förderschulzentrums Torgau (Erforschung des bronzezeitlichen Grabhügelfeldes im Torgauer Stadtwald) und eine Lerngruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Löbau (künstlerische Auseinandersetzung mit dem Haus Schminke).

„Die Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen für unsere Denkmale und damit für unsere Geschichte und unsere Heimat ist glücklicherweise ungebrochen. Mit ihrem vielfältigen und beherzten Engagement erhalten und pflegen junge Menschen unsere historischen Schätze für nachfolgende Generationen. Damit übernehmen sie auch Verantwortung für unsere Gesellschaft“, sagte Ulbig.

Von fs

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