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Demos für Demokratie: Am Samstag sind Veranstaltungen in Dresden und Leipzig geplant

Demos für Demokratie: Am Samstag sind Veranstaltungen in Dresden und Leipzig geplant

Die Krise ist in aller Munde, Politiker beschließen milliardenschwere Rettungspakete für Staaten und Banken. Viele Menschen weltweit fühlen sich überrollt und demonstrieren am Samstag in Hunderten Städten für mehr Mitspracherecht.

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Die Proteste an der Wall Street ziehen sich bereits über drei Wochen - nun beginnen auch in Dresden und Leipzig Demos für mehr Demokratie.

Quelle: dpa

Auch Leipzig und Dresden machen mit.

Dresden/Leipzig. Bürger in Leipzig und Dresden beteiligen sich an diesem Samstag an einer weltweiten Protestaktion für mehr direkte Demokratie und eine Kontrolle des Finanzsektors. Es seien vor allem junge Leute, die bisher nicht in Parteien oder Gewerkschaften aktiv waren, die sich am Protest beteiligen. In Dresden hat die globalisierungskritische Organisation Attac ab 14.00 Uhr zu einer Demonstration am Gomondai-Platz aufgerufen.

Die Leipziger Organisatoren rechnen für ihre Kundgebung „Echte Demokratie" auf dem Augustusplatz mit mehr als 1000 Teilnehmern. Die Leipziger können bei einem offenen Mikro ins Gespräch kommen. „Im besten Fall wiederholen wir diese Treffen regelmäßig und erreichen mehr Demokratie von unten", sagte Organisator Mike Nagler.

„Wir wollen mehr direkte Demokratie, mehr Mitbestimmung in wichtigen Fragen", so Nagler. „Einer unserer Slogans ist: Ihr repräsentiert uns nicht." So kritisieren die Organisatoren der Samstagsaktion, dass die Politik schon längst die Kontrolle über den Finanzsektor verloren habe und dieser die heutige Politik diktiere. Das zeigten Bankenkrise und Eurokrise, und das müsse sich ändern, sagte Nagler.

Die Leipziger Kundgebung werde auch zu anderen Protestorten überall auf der Welt schalten: Am 15. Oktober sind in Hunderten Städten weltweit Protestaktionen nach dem Vorbild der derzeitigen Demos vor der US-amerikanischen Wall Street und den Platzbesetzungen in Spanien geplant. In Deutschland ist die größte Aktion mit mehreren Tausend erwarteten Teilnehmern vor der europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main geplant.

Verstärkung könnten die Leipziger Demonstranten von anderen Protestfreudigen bekommen: Denn zeitgleich mit der Kundgebung für „Echte Demokratie" läuft der „Slutwalk" durch die Leipziger Innenstadt. Der Umzug, bei dem Frauen und Männer mehr Toleranz und sexuelle Selbstbestimmung fordern, starte zufällig am selben Tag wie die weltweite Protestkundgebung, sagte Nagler. „Wir überlegen aber noch, ob wir Teile der Aktionen zusammenlegen können."

dpa

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